Akkutausch löscht iPhone-Daten
In einem Support-Dokument(öffnet im neuen Fenster) schlüsselt Apple die Kosten für einen Austausch des iPhone-Akkus aus. So kostet der eigentliche Austausch 79,- US-Dollar, wozu noch 6,95 US-Dollar Versandkosten sowie örtliche Steuern hinzukommen. Üblicherweise lassen sich die Akkus von Mobiltelefonen direkt von den Kunden wechseln. Dies kostet aber üblicherweise mehr Platz im Gerät.
Womöglich, um das iPhone möglichst dünn zu bekommen, hat sich Apple dazu entschieden, den Akku des iPhone fest einzubauen. Dies hat zur Folge, dass der Kunde das Gerät an Apple schicken muss, um den Akku auszuwechseln und es gibt keine Möglichkeit, die Akkulaufzeit des iPhones mit Hilfe eines Zweitakkus ohne weiteres zu verlängern. Nach Apple-Angaben verliert der Akku im iPhone nach 300 bis 400 Ladezyklen seine volle Leistungsfähigkeit und muss dann ausgetauscht werden. Bei intensiver iPhone-Nutzung wäre das nach 1 bis 1,5 Jahren der Fall.
Bevor das iPhone aber an Apple geschickt wird, sollte das Mobiltelefon vorher unbedingt vorher mit dem Rechner synchronisiert werden, weil beim Akkutausch alle Daten auf dem iPhone verloren gehen, erklärt Apple. Für den Austausch des Akkus müssen iPhone-Besitzer rund 3 Tage lang auf das Mobiltelefon verzichten, denn so lange dauert der Austausch. Viele Handybesitzer werden wohl nicht begeistert sein, volle drei Tage auf ein Mobiltelefon zu verzichten, weil das Handy den Alltag stark prägt und dominiert.
Die Tester von Wirelessinfo.com(öffnet im neuen Fenster) haben ihre Ergebnisse zu den Akkulaufzeittests des iPhone aktualisiert. So hat sich die Gesprächsdauer in einem weiteren Durchgang verbessert und liegt nun statt bei 4 Stunden bei 5 Stunden. Allerdings bleibt die tatsächliche Plauderdauer des iPhone-Akkus noch immer weit hinter den von Apple angegebenen 8 Stunden.
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