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Photonische Kristalle als Basis für neue Displays

Magnet färbt in Wasser gelöste Nanopartikel aus Eisenoxid. Forschern der Universität Kalifornien in Riverside ist es gelungen, die Farbe von in Wasser gelösten Eisenoxid-Partikeln mit einem Magneten zu verändern. Der Ansatz könnte zur Herstellung von Displays genutzt werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Durch Änderung der Stärke des angelegten Magnetfeldes konnten die Forscher um Yadong Yin die Farbe der gelösten Nanopartikel verändern. Dabei ändert sich die Anordnung des Eisenoxids in der Lösung und damit auch die Art, wie Licht durch die Lösung reflektiert wird.

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Der Knackpunkt dabei ist es, eine Lösung von Nanopartikeln aus Eisenoxid herzustellen, in der sich die Partikel im Magnetfeld von allein gleich verteilen. Die so entstehenden photonischen Kristalle zeigen sich dann in recht brillanten Farben, funktioniert aber ähnlich wie eine Art Halbleiter für Licht – der Abstand der Nanopartikel bestimmt, welche Wellenlängen des Lichts die Kristalle reflektieren.

Dabei gelang es den Forschern, photonische Kristalle herzustellen, die Licht über das gesamte sichtbare Spektrum des Lichts reflektieren. Sie sehen daher Einsatzmöglichkeiten ihrer Technik für neue, reflektive Displays, aber auch in den Bereichen der Glasfaser-Optik, bei Sensoren oder Laser könnten die photonischen Kristalle nützlich sein.


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