Konzept für die CeBIT 2008 enthüllt

Veränderte Struktur und neue Dienstleistungen für Aussteller

Die CeBIT stellt sich neu auf und will sich ab 2008 anwendungs­orientierter präsentieren als bisher. Dabei soll die Messe sowohl für Aussteller als auch für Besucher deutlich effizienter werden und gliedert sich in die Bereiche "Business Solutions", "Public Sector Solutions", "Home & Mobile Solutions" und "Technology & Infrastructure". Hinzu kommen anwendungsorientierte Präsentationen.

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Die Laufzeit der Messe wird um einen Tag auf sechs Tage verkürzt. Die CeBIT 2008 findet von Dienstag, dem 4. bis Sonntag, dem 9. März statt.

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Neue Serviceleistungen für Aussteller sollen Zeit und Geld sparen: So wird allen ausstellenden Unternehmen erstmals ein preisgünstiges, von der Standgröße abhängiges Kontingent von Fachbesucher-Tickets zur Verfügung gestellt, mit dem sie ihre Kunden zum Messebesuch einladen können. Außerdem bietet die Deutsche Messe eine Online-Plattform für Direkt-Mailings an. 2007 hatten entsprechende Billig-Tickets für Aufsehen gesorgt.

Um Messe-Kontakte zu verwalten, bietet die Messe das Registrierungssystem "LeadSuccess" an, das unter anderem ein Lesegerät für Visitenkarten, einen Barcodescanner für Namensschildchen und Eintrittsausweise sowie die Software zur Verwaltung der eingelesenen Daten umfasst.

Eine verbesserte CeBIT-Website soll zudem dafür sorgen, dass Besucher und CeBIT-Interessenten die ausstellenden Unternehmen, ihre Produkte und Lösungen schneller und zielgerichteter recherchieren können als bisher.

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Neben den neuen Schwerpunkten sollen zahlreiche themenorientierte Sonderpräsentationen stattfinden: von "Learning & Knowledge Solutions" und "Consulting & Services" über "iF design: driving innovation".

Unter dem Dach des Bereichs Business Solutions findet sich unter anderem der neue Ausstellungsbereich "Consulting & Services", der bestehende IT-Service-Themen für die gesamte Wertschöpfungskette integriert. Full-Service-Provider sowie Management- und Technologieberatungen sollen über die Schwerpunkte Beratung, Integration/Implementierung und Outsourcing informieren.

Dem Thema E-Learning wird ein eigenständiger Ausstellungsbereich zur Verfügung gestellt, womit die Deutsche Messe auf eine Besucherbefragung während der vergangenen CeBIT reagierte. Geplant ist auch ein Vortragsforum mit täglich wechselndem Programm.

Zudem sind eine "SOA World" und "CRM-Arena" geplant. Das "Forum CeBIT Mittelstand" soll Anlaufstelle für Unternehmer aus kleinen und mittleren Betrieben bleiben, während sich das Forum "Human Resources" an Personalverantwortliche richtet. Besucher aus der Kredit- und Versicherungswirtschaft können sich im Bereich "Banking & Finance" informieren und einen Blick in die Zukunft gibt wie schon in früheren Jahren der "Future Parc".

Der Bereich "Public Sector Solutions" soll Anlaufstelle für Anwender aus der öffentlichen Verwaltung sein, das Ausstellungsprogramm reicht hier von E-Government-Lösungen für Kommunen, Länder, Bund und EU über neue Angebote für E-Health und Geoinformationswirtschaft bis zu ITK-Lösungen im Bildungssektor. Zu diesem Bereich zählt auch die Kongressmesse TeleHealth, die nach ihrem Start 2007 im kommenden Jahr in die CeBIT integriert und unter dem Titel "ICT-Lösungen im Gesundheitsmarkt" um die Darstellung von eHealth-Anwendungen erweitert wird.

Der Bereich "Home & Mobile Solutions" umfasst Hardware für Handel, Industrie und Home Office - hier geht es also um IT-Produkte und -Anwendungen für praktische Alltagslösungen. Die CeBIT will nicht nur die jeweiligen Technologien und Lösungen vorstellen, sondern auch deren Zusammenwirken und den jeweiligen Nutzen für den Anwender demonstrieren. Für Händler wird es weiterhin das Fachhandelszentrum "Planet Reseller" geben.

Schwerpunkte für alle Anwender von Kommunikationslösungen sind die Ausstellungsbereiche Telematics & Navigation, Automotive Solutions, Transport & Logistics sowie Mobile Devices, Carrier & Provider. Das Informationsforum "CeBIT in Motion" fasst die Themen Telematics & Navigation, Automotive sowie Transport & Logistik zusammen.

Neu ist die Präsentation "iF design: driving innovation", die Markenkompetenz und Innovationsgrad zeigen soll. Hier sollen Design-Innovationen dargestellt und Netzwerke zwischen Unternehmern, Designern, Architekten und Interieurpartnern aufgebaut werden. Die Themenfelder lauten hier "Materials", "Universal Design", "Lebensräume/Lebensträume", "Lifestyle", "Eco Design", "Health & Care" sowie "Mobilität".

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