Abo
  • Services:

Was im iPhone steckt

Infineon, National, Balda und Samsung verdienen zum Teil kräftig mit

Apple verkauft sein iPhone mit 8 GByte für 599,- US-Dollar, die darin steckende Hardware kostet jedoch weniger als die Hälfte, so die Marktforscher von iSuppli. Dabei dürfen sich neben Apple und AT&T auch die Komponentenzulieferer über den Erfolg des Mobiltelefons freuen.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut der "Teardown-Analyse" von iSuppli hält das iPhone im Innern einige Überraschungen bereit, denn in dem Gerät stecken einige neue Komponenten von Infineon, National Semiconductor und Balda. Hinzu kommen Bauteile von Samsung.

Stellenmarkt
  1. Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

In der Summe kostet die iPhone-Hardware beim 8-GByte-Modell laut iSuppli 265,83 US-Dollar, Apple bleibt also eine Marge von mehr als 55 Prozent für jedes Gerät. Allerdings müssen daraus noch Lizenzgebühren, Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Support und auch Partner AT&T bezahlt werden.

Der deutsche Halbleiterzulieferer Infineon steuerte den digitalen Basisband-Chip, den Hochfrequenz-Transceiver und Stromüberwachungseinheiten zum iPhone bei und ist somit für einen Hauptteil des Kernkommunikationsvermögens des iPhone verantwortlich. Insgesamt mache Infineons Siliziuminhalt auf der Materialliste des iPhones 15,25 US-Dollar aus und verkörpere 6,1 Prozent der Gesamtkosten der 8-GByte-Version des Produkts, so iSupply.

Von Samsung stammen der Applikationsprozessor mit einem ARM-RISC-Kern für rund 14,25 US-Dollar sowie der Flash- und DRAM-Speicher. 1 GBit DDR-SDRAM schlägt dabei mit rund 14,- US-Dollar zu Buche, 24,- bzw. 48,- US-Dollar entfallen auf 4 bzw. 8 GByte NAND-Flash. Insgesamt gehen rund 76,25 US-Dollar je iPhone an Samsung, das entspricht 30,5 Prozent der Hardwarekosten.

National Semiconductor ist mit einem einzelnen Chip für die serielle Display-Schnittstelle im iPhone vertreten, der 1,50 US-Dollar kostet. Der Zulieferer für das Display-Modul in dem von iSuppli auseinander genommenen Modell ist das Unternehmen Balda aus Deutschland in Verbindung mit seinem Partner TPK Holding China. Das Modul kostet geschätzte 27,- US-Dollar und macht somit 9,8 Prozent der Kosten des 8-GByte-Modells aus. Hinzu kommen ein Audio-Codec von Wolfson, ein Bluetooth-Chip von CSR für ca. 1,90 US-Dollar und ein WLAN-Chip von Marvell für etwa 6,- US-Dollar.

Auch zahlreiche Online-Medien in den USA haben ihre iPhones bereits am ersten Verkaufswochenende zerlegt. Bilder und Videos der Aktionen finden sich unter anderem bei ThinkSecret, PowerbookMedic und AnandTech.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  3. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

2W2 05. Jul 2007

Mhh, ich hab n Handy mit dem ich telefonieren kann, ist sogar schön klein... da brauch...

kollegen.de 04. Jul 2007

... wechselst, sind die daten weg - tolle wurscht ...

Karlheinz... 04. Jul 2007

Mehl? Wasser? Und dann 30 Cent bezahlen?

nate 04. Jul 2007

... was aber ziemlich egal ist, da Jazelle angeblich sogar langsamer ist als ein...

nate 04. Jul 2007

Dass 1073741824 anstatt 1000000000 Bit gemeint waren, stand eben nicht im Text. Und dass...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /