Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Universal will iTunes-Vertrag nicht verlängern

Machtkampf um Online-Musik-Verkauf. Die weltweit größte Plattenfirma, Universal Music, geht auf Konfrontationskurs mit Apple. Wie die New York Times berichtet, will Universal seinen Jahresvertrag mit Apple, der den Verkauf von Universals Musik über iTunes regelt, nicht verlängern.
/ Jens Ihlenfeld
31 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Universal wolle seine Musik nur noch auf freiwilliger Basis über iTunes anbieten, mit der Möglichkeit, den Verkauf der eigenen Titel über iTunes künftig jederzeit stoppen zu können, z.B. wenn sich die beiden Unternehmen in Zukunft nicht über den Preis einigen können, so die New York Times(öffnet im neuen Fenster).

Seit längerem versuchen einige Plattenfirmen, Apples Einheitspreise aufzuweichen, ein Kräftemessen zwischen Musikindustrie auf der einen und dem Online-Händler Apple auf der anderen Seite. Mit kürzeren Vertragslaufzeiten könnte Universal die eigene Verhandlungsposition gegenüber Apple stärken, steht dann doch immer die Drohung im Raum, iTunes den Verkauf der Universal-Musik zu untersagen. Auf der anderen Seite würde auch Universal darunter leiden, sollte die eigene Musik nicht mehr über iTunes verkauft werden. Rund 15 Prozent seines Umsatzes soll Universal über iTunes und andere Online-Händler machen, und nicht nur die wären gefährdet: Wer Musik für den iPod verkaufen will, muss dies über iTunes oder ohne DRM tun.

Bei Universal sind Künstler wie U2, Eminem, Nelly Furtado und Sting unter Vertrag.


Relevante Themen