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Bundesregierung will mehr Computerspiele verbieten

Testkäufe sollen Kontrolle des Handels verbessern. Laut einem Bericht der Welt will die Bundesregierung mehr Computerspiele als bisher verbieten, der USK würden zu viele Spiele durch den Filter rutschen, wird Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zitiert. Nach der Sommerpause soll endgültig über eine Verschärfung des Jugendmedienschutzes entschieden werden.
/ Jens Ihlenfeld
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So sollen künftig nicht mehr nur "Gewalt verherrlichende Spiele für Computer und Spielekonsolen auf den Index kommen" , auch "gewaltbeherrschte Spiele" soll der entsprechende Paragraf künftig umfassen, berichtet die Welt(öffnet im neuen Fenster) .

"Wenn Sie beispielsweise in einem Spiel belohnt werden, weil Sie Gewalt anwenden, anstatt eine Aufgabe friedlich zu lösen, kann das aus unserer Sicht Jugendliche negativ beeinflussen" , zitiert das Blatt einen Sprecher des Bundesfamilienministeriums. Der Gefahr, dass auf Grund von Erfahrungen im Spiel Gewalt als Lösungsmöglichkeit auch im realen Leben gesehen wird, wolle die Bundesregierung entgegentreten.

Wie kürzlich vom Hans-Bredow-Institut gefordert , soll es künftig zudem Testkäufe geben, um die Einhaltung des Jugendschutzes im Handel besser zu kontrollieren. Auf diesem Weg soll verhindert werden, dass verbotene Spiele trotz der Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM) an Jugendliche verkauft werden.


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