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UMTS doch nicht schädlicher als GSM

Jacobs University: Kein Nachweis für erhöhte Strahlungsschäden

Bei UMTS entstehen durch die gleichzeitige Nutzung von verschiedenen Übertragungsfrequenzen elektromagnetische Felder, die, so vermuten Kritiker der UMTS-Technik, Stoffwechsel-, Schlaf- und Herzrhyhthmusstörungen erzeugen bzw. gewebeschädigend oder krebserregend wirken können. Forscher gaben nun Entwarnung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Wissenschaftler der Jacobs University testeten unter der Leitung von Alexander Lerchl, Professor of Biology, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Wuppertal UMTS-Felder in der Stärke von Mobiltelefonen in Langzeitversuchen auf ihr gesundheitsschädliches Potenzial. Der Versuch an Mäusen mit hoher Neigung zu Leukämieerkrankung im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms des Bundesamts für Strahlenschutz ergab keinen Nachweis für eine Schädigung durch "UMTS-Strahlung".

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Insgesamt 320 Mäuse, die durch eine spezielle genetische Veranlagung auf schädliche Umweltfaktoren mit einer beschleunigten Leukämie-Erkrankung reagieren, wurden in dem Versuch für die Gesamtdauer ihrer Lebensspanne (etwa 1,5 Jahre) getestet. Während die eine Hälfte einem UMTS-Feld der Stärke 0,4 W /pro kg ausgesetzt war, wurde die andere Hälfte als Kontrollgruppe in Frieden gelassen. In der Erkrankungsrate der beiden Gruppen konnten keine signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden, die Zahl der erkrankten Tiere bei den UMTS-exponierten Tieren war sogar etwas niedriger als bei der Kontrollgruppe.

"Das Versuchsdesign mit einer hohen Anzahl an Versuchstieren und die verwendete Strahlungsstärke, die um das Fünffache über dem erlaubten Grenzwert für Menschen lag, lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass Menschen durch UMTS-Felder gesundheitlich beeinträchtigt werden", so Alexander Lerchl zum Ergebnis der Studie. Dennoch gelte, so der Biologe, diese Aussage immer unter dem Vorbehalt der Übertragbarkeit solcher Tierstudien auf den Menschen.

Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von Radiation Research veröffentlicht worden.



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Roxxor 10. Jan 2010

Übel, aber wahr :D Da hofft man dann nur dass es die anderen, und nicht einen selber...

nidi 02. Jul 2007

das nimmt doch keiner mehr ernst! na immerhin spiegelt der name die inhalte der...

Polarfox 02. Jul 2007

Genau. Und weil es ein langer Prozess ist, war die Studie ja auch auf die...


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