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Webtechnologien im Umbruch: Der steinige Weg von HTML 5

Für diese gestrichenen Elemente gilt, dass es besser ist, die Funktionalität mit CSS nachzubauen, eine tatsächliche logische Bedeutung haben die Elemente nicht und werden sie voraussichtlich auch nicht bekommen. Weitere gestrichene Elemente betreffen die Nutzung von Frames, die aus Gründen der Benutzbarkeit zu vermeiden sind, sowie einige selten genutzte Elemente. Auf der geplanten Streichliste finden sich zudem etliche Attribute, die zum Teil für einige Elemente nicht mehr genutzt werden dürfen. Auch hier ist die Benutzung von CSS der bessere Weg.

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HTML 5.0 richtet sich in vielen Punkten an Webdesigner, denen Semantik wichtig ist und die damit zumindest ansatzweise auch etwas anfangen können. Die korrekte Nutzung der Elemente in HTML beherrscht jedoch nicht jeder, zu aufwendig ist es anscheinend, in Standards zu schauen oder umzudenken. Tabellen bestimmen immer noch einen großen Teil der Internetauftritte: Einmal daran gewöhnt, will man nicht unbedingt von seiner lieb gewonnenen Technik ablassen - insbesondere, wenn der Autor viele Elemente gar nicht erst kennt oder mit einem WYSIWYG-Editor arbeitet und nur gelegentlich an den Quelltext geht.

Ist man erstmal von den Tabellen weggekommen, stellt sich einem die nächste Herausforderung: Die Benutzung auf oder div-Elemente zu beschränken ist verlockend, denn von der Darstellung her ist es bei Nutzung von CSS kein Unterschied, ob der Webautor nun

"<h1>Überschrift</h1>"

oder

"<div id="hauptueberschrift">Überschrift</div>"

für die Auszeichnung benutzt. Lieber wird mit vielen Klassen gearbeitet und über Vererbung lieber nicht nachgedacht. Außerdem sieht der Webdesigner Probleme mit verschiedenen Nutzeragenten (etwa mobile Browser, Suchmaschinen oder die Braille-Zeile) nicht, da der Webdesigner sich nicht in deren Lage versetzen kann oder will, dabei würden sich viele Probleme bei standardkonformem Einsatz von HTML gar nicht erst ergeben.

Eine Top 5 der vergessenen Elemente zeigt, dass HTML doch weit mehr ist als eine Ansammlung aus Absätzen und Zeilenumbrüchen, die in eine Tabellenstruktur gepresst werden. In einer Programmiersprache undenkbar, bei Webseiten reicht dieses Wissen aber bereits aus und Browser aus Redmond, die sich Jahre Zeit lassen, um Standards umzusetzen, tun ihr Übriges, um eine Fortentwicklung des Netzes zu verhindern. So bleibt die Frage, ob ein HTML-5-Standard das eh kaputte Web tatsächlich verbessert.

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rrfefef 16. Nov 2008

afffffifififififififfig lololololol #affig { color: affiggrün; }

GodsBoss 03. Aug 2007

Danke! Ich wusste bisher, dass der XML-Prolog ihn in den Quirks-Mode schickt, aber das...

XNeo 18. Jul 2007

Dankeschön! Gruß,

blah 12. Jul 2007

Ein unpassender Vergleich. CSS nicht zu verwenden ist eher wie ein Handwerker der sich...

blah 12. Jul 2007

Oh oh... Bei dem was du so schreibst gibt es imo nur eine sinnige Lösung: Einen Break...


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