Ist Spielen gut für die Karriere?
Der Erfolg als Führungskraft im Unternehmen hänge womöglich von den Fähigkeiten als Spieler ab, fasst Jim Spohrer, Direktor Services Research am IBM Forschungszentrum in Almaden, das Ergebnis der Untersuchung zusammen. Clevere Organisationen würden auf Mitarbeiter setzen, die Online-Rollenspiele spielen und deren Fähigkeiten und Erfahrungen als virtuelle Leitfiguren im realen Arbeitsalltag nutzen.
Der Studie zufolge gibt es signifikante Parallelen zwischen Online-Spielen und späteren beruflichen Tätigkeiten, denn heute würden Spieler Dinge wie Zusammenarbeit, Selbstorganisation, die Übernahme von Risiken, Offenheit, Einflussnahme sowie flexible Kommunikation lernen. Auch leistungsbezogene Anreizstrukturen spielen dabei eine Rolle. Online-Umgebungen würden es so Führungskräften und Leuten mit guten Ideen erlauben, in verteilten, globalen, wettbewerbsintensiven und virtuellen Organisationen zusammenzuarbeiten.
Allerdings basiert die Studie auf einer recht dünnen Datenbasis: Es wurden etwas mehr als 50 Stunden des Spielens analysiert, sechs Interviews mit sehr erfahrenden Spielern sowie zehn Interviews mit Gilden-Leitern geführt, ergänzt um die Antworten von 171 Spielern, die einen Fragebogen ausgefüllt haben. Zudem bietet Seriosity mit Attent selbst eine Plattform an, die Prinzipien aus Online-Rollenspielen für den geschäftlichen Alltag nutzbar machen soll.
Die gesamte Studie steht unter seriosity.com/leadership.html(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.



