Abo
  • Services:
Anzeige

Studie: Killerspielverbot weder notwendig noch sinnvoll

Dabei stellt die Studie in Bezug auf das vor allem von Bayern und Niedersachsen geforderte Killerspieleverbot durch eine Verschärfung des § 131 StGB fest, dass eben der § 131 StGB (Gewaltverherrlichung) bereits heute auf Computer- und Videospiele anwendbar ist. Einer Erweiterung des Anwendungsbereiches, z.B. ein Verbot bestimmter Spielegenres, seien enge verfassungsrechtliche Grenzen gesetzt, da etwa ein Totalverbot auch erwachsenen Nutzerinnen und Nutzern die Inhalte vorenthält und in die Rechte der Hersteller eingreift. Auch Spiele seien nach Art. 5 Abs. 1 GG geschützte Kommunikationsinhalte.

Anzeige

Eine Konkretisierung des § 131 StGB könne aber im Hinblick auf das derzeitige Tatbestandsmerkmal "Schildern" sinnvoll sein, um den Besonderheiten von Video- und Computerspielen Rechnung zu tragen, so das Hans-Bredow-Institut.

Kritisiert werden die Prüfungsgutachten der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), da diese von sehr unterschiedlicher Struktur, Differenziertheit und Qualität seien, was im Hinblick auf Akzeptanz und Evaluierbarkeit nicht optimal sei. "Eine Verbesserung könnte durch die Ausarbeitung von nach außen kommunizierten Kriterienkatalogen erfolgen, die im Rahmen der Gesamtbetrachtung eines Prüfungsgegenstandes systematisch berücksichtigt werden", so die Autoren der Studie. Inhaltlich stünden die von der USK angewendeten Kriterien weitgehend in Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirkung von Computer- und Videospielen. Ausdifferenzierungen und Ergänzungen seien aber im Hinblick auf die konkrete Einbindung von Gewalt sowie auf Sucht- und Angstpotenzial sinnvoll. Dennoch macht das Hans-Bredow-Institut Verbesserungsmöglichkeiten bei der Kriterientransparenz aus.

Angesichts der Zahl der zu prüfenden Spiele sei auch die Kritik von Prof. Christian Pfeiffer und seinem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen plausibel, dass die Kapazität der Spieletester an ihre Grenzen geraten müsse. Angesichts der zentralen Stellung der Tester - sie präsentieren das zu prüfende Spiel dem Prüfgremium, das selbst ein Spiel nicht vollständig durchspielt - sei im Sinne einer besseren Akzeptanz des Systems sinnvoll, die personelle Ausstattung, die Auswahl, die Schulung und die systematische Kontrolle des Testbereichs bei der USK weiter zu verbessern.

 Studie: Killerspielverbot weder notwendig noch sinnvollStudie: Killerspielverbot weder notwendig noch sinnvoll 

eye home zur Startseite
Schakal 14. Mär 2009

22.11.1963 John Fitzgerald Kennedy wurde erschossen weil er sich in Deutschland zu Brot...

gast2055892 03. Aug 2007

Zwar hat das auch Frontal21 die Redaktion für ihre Hasstiraden verwendet, jedoch sollte...

das bin ich 29. Jun 2007

anscheinend findest du die Passagen selber nicht. Tja, große klappe nix dahinter

Role 29. Jun 2007

Aha, alle Eltern sind verantwortungslos... woran erinnert mich das? Ah, ich habs: Alle...

RainingAcid 29. Jun 2007

Einen Witz erklären. Wie eigenartig Trollig. :-( Dabei hat das Zitat wirklich was, doch...


stohl.de / 28. Jun 2007



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hommel Hercules Werkzeughandel GmbH & Co. KG, Viernheim
  2. Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Stuttgart
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. FIO SYSTEMS AG, Leipzig


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 129,99€ (219,98€ für zwei)

Folgen Sie uns
       


  1. Konami

    Metal Gear Survive und Bildraten für Überlebenskünstler

  2. Markenrecht

    Microsoft entfernt App von Windows Area aus Store

  3. Arbeitsgericht

    Google durfte Entwickler wegen sexistischen Memos entlassen

  4. Spielzeug

    Laser Tag mit Harry-Potter-Zauberstäben

  5. Age of Empires Definitive Edition Test

    Trotz neuen Looks zu rückständig

  6. Axel Voss

    "Das Leistungsschutzrecht ist nicht die beste Idee"

  7. Bayern

    Kostenloses WLAN auf Autobahnrastplätzen freigeschaltet

  8. Waymo

    Robotaxis sollen 2018 in kommerziellen Betrieb gehen

  9. Glasfaserkabel zerstört

    Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet

  10. US-Gerichtsurteil

    Einbetten von Tweets kann Urheberrecht verletzen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Raven Ridge rockt
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
Raven Ridge rockt
  1. Raven Ridge AMD verschickt CPUs für UEFI-Update
  2. Krypto-Mining AMDs Threadripper schürft effizient Monero
  3. AMD Zen+ und Zen 2 sind gegen Spectre gehärtet

Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  2. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt
  3. Koalitionsvertrag fertig "Glasfaser möglichst direkt bis zum Haus"

  1. Re: Warum nicht gleich gratis LTE?

    wurstfett | 11:15

  2. Re: Das Problem der Presse ist nicht Google,

    EWCH | 11:15

  3. Normalerweise glaube ich goem ja alles...

    gutenmorgen123 | 11:14

  4. Re: Hier die Begründung des Gerichts

    floziii | 11:13

  5. Re: Freie Meinungsäußerung

    demon driver | 11:11


  1. 10:58

  2. 10:28

  3. 10:13

  4. 09:42

  5. 09:01

  6. 07:05

  7. 06:36

  8. 06:24


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel