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Red Hat sprach mit Microsoft über Patentabkommen

Linux-Distributor steigerte Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2007. Auch Red Hat sprach mit Microsoft über ein Patentabkommen, brach die Verhandlungen jedoch ab. Dies sagte der Chef des Linux-Distributors, Matthew Szulik, bei der Vorstellung der Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2007. Hier konnte der Anbieter sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern.
/ Julius Stiebert
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Nach Medienberichten machte Szulik bei der Präsentation der aktuellen Geschäftsergebnisse Angaben zu den Verhandlungen. Red Hat habe mit Microsoft über ein Patentabkommen gesprochen, noch bevor der Deal mit Novell geschlossen wurde, die Gespräche wurden jedoch abgebrochen. Weshalb und ob Red Hat sich aktuell in Gesprächen mit den Redmondern befindet, wollte Szulik nicht sagen. Allerdings hieß es von Seiten des Linux-Distributors immer wieder, man werde kein Patentabkommen – wie es mittlerweile auch Xandros und Linspire geschlossen haben – eingehen.

Das im Mai beendete erste Quartal 2007 schloss Red Hat mit einem Nettogewinn von 16,2 Millionen US-Dollar ab, im Jahr zuvor waren es 13,8 Millionen US-Dollar. Der Umsatz lag bei 118,9 Millionen US-Dollar und damit 42 Prozent höher als im selben Quartal 2006 sowie 7 Prozent höher als im vorangegangenen Quartal. Einen Großteil der Einnahmen machten dabei die Linux-Abonnements aus. Ende Mai 2007 hatte Red Hat 1,2 Milliarden US-Dollar liquide Mittel zur Verfügung.


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