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Google Desktop für Linux - mit fehlenden Funktionen

Erste Beta-Version liefert noch nicht den Funktionsumfang der Windows-Version

Fast drei Jahre, nachdem Google Desktop damals nur für die Windows-Plattform erschienen ist, hält die Desktopsuche nun erstmals Einzug in die Linux-Welt. Allerdings fehlen der noch im Beta-Stadium befindlichen Linux-Variante noch viele Komfortfunktionen der Windows-Ausführung.

Artikel veröffentlicht am ,

Google Desktop durchsucht die E-Mail-Postfächer von Thunderbird 1.5 sowie Dokumente aus OpenOffice.org. Ob hierbei ODF unterstützt wird oder auch das ältere OpenOffice.org-Format verstanden wird, hat Google nicht verraten. Ferner werden aufgerufene Webseiten durchforstet und die Software durchsucht Textdateien, PDF-Dokumente, PostScript-Dateien, Man- und Info-Pages, Bilder und Musik.

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Gefundene Ergebnisse listet das Tool in einer Webseite, die von Aufbau und Struktur der Websuche von Google ähnelt und Dokumente lassen sich leicht öffnen, ohne die zugehörige Applikation aufrufen zu müssen. Zur bequemeren Suche gibt es eine so genannte Quick Search Box, die erscheint, sobald der Nutzer zweimal die Strg-Taste betätigt. Mit dem Google Desktop lässt sich außerdem die normale Websuche von Google nutzen und es gibt die Möglichkeit, in Gmail- alias Google-Mail-Postfächern zu stöbern. Da der Gmail-Index auf dem PC gespeichert wird, kann Googles E-Mail-Dienst auch ohne Internetverbindung durchsucht werden.

Viele aus der Windows-Version bekannte Funktionen fehlen der Linux-Ausführung von Google Desktop noch. So gibt es noch keine Sidebar und es lassen sich noch keine Google Gadgets einbinden. Diese sonst als Widgets bezeichneten Applikationen sind kleine Programme, die auf dem Desktop des Betriebssystems abgelegt werden können.

Google Desktop 1.0 kann als Beta-Version für Linux derzeit nur über desktop.google.com heruntergeladen werden und steht als RPM- und DEB-Format bereit. Google hat zwar die Verfügbarkeit einer deutschen Version bekannt gegeben, bis Redaktionsschluss fand sich auf desktop.google.de aber noch kein Hinweis dazu. Wann die Final-Version zu erwarten ist, ist nicht bekannt. Auch ist unklar, ob die Linux-Version dann den gleichen Funktionsumfang wie die Windows-Variante bieten wird oder dieser von den Möglichkeiten her weiter hinterherhinkt.



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neuer_Mike 29. Jun 2007

Postfächer von KMail werden bei mir problemlos in den Index aufgenommen.

Haplo 28. Jun 2007

Also die Version 3.01, die ich hier verwende, kann sehr wohl auf UNC-Pfade zugreifen.

Halladai 28. Jun 2007

Mir reicht mein Suchprogramm, siehe hier: http://software.twotoasts.de?page=catfish

Luemmel 28. Jun 2007

... ist genauso schön wie "mit fehlenden Funktionen" :)

multi-os user 28. Jun 2007

bücher brauchen auch kein inhaltsverzeichnis, und wenn du auswendig weißt welche serien...


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