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Gesichtererkennung per Handy

Foto wird mit Star-Datenbank abgeglichen. Üblicherweise wird Gesichtsererkennung im Rahmen von Sicherheitstechnologien eingesetzt. Die japanische Firma J-Magic hat daraus jedoch eine Spaß-Applikation entwickelt. Wer sein Gesicht fotografiert und an den Dienst kaocheki schickt, erfährt, welchen Stars er am ähnlichsten sieht.
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Männer und Frauen werden dabei getrennt betrachtet. Die Herren der Schöpfung müssen ihr Konterfei an male@kaocheki.jp, das schwache Geschlecht entsprechend an female@kaocheki.jp senden. Innerhalb von Sekunden soll der Absender eine Liste mit drei Stars, die dem eigenen Foto sehr ähnlich sehen, zurückgeschickt bekommen. Die Japaner gehen dabei sehr detailverliebt vor: So verrät die Datenbank beispielsweise, wie groß die Ähnlichkeit tatsächlich ist bzw. um wie viele Prozent das eigene Bild vom Antlitz des Stars abweicht.

Der Dienst wurde Ende April gestartet und zählt inzwischen 22 Millionen Nutzer, wie die Japan Times(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Der 34-jährige Firmengründer Takuya Miyata verspricht sich von der Idee ein Angebot, das die Leute gern nutzen und für das sie auch bereit sind, zu zahlen. Schließlich seien die Leute sehr an ihrem eigenen Gesicht interessiert – unabhängig von Geschlecht oder Alter. Eventuell will der Japaner die Technik für Dating Services nutzen.

Neben dem kaocheki-Dienst hat J-Magic auch den Suchdienst eyenowa gestartet. Die Nutzer können hier mit ihrem Handy ein CD/DVD-Cover oder ein Buch, das in einer Zeitschrift empfohlen wird, fotografieren und per Mail an search@eyenowa.jp schicken. Zurück kommen Links oder Adressen, die verraten, wo man das Produkt bestellen kann. Die hier eingesetzte Bildanalyse-Technik stammt von Olympus, J-Magic als Vermarktungsfirma hat eine Datenbank mit rund 45.000 Produkten aufgebaut, die die relevanten Kaufempfehlungen pflegt.


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