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Constellation - Neues Supercomputer-Design von Sun

Blade-Rechner mit Infiniband-Vernetzung wird auf der ISC vorgestellt. Auf der am kommenden Mittwoch, dem 27. Juni 2007, in Dresden startenden "International Supercomputing Conference" (ISC) will Sun ein prozessorunabhängiges Design für Supercomputer namens "Constellation" vorstellen. Mittels eines neuen Infiniband-Switches soll sich der Durchsatz bis zu Rechenleistungen über 1 Petaflops steigern lassen.
/ Nico Ernst
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Hinter Constellation steckt ein System aus Racks, in die Blade-Rechner gesetzt werden. Diese Blades können sowohl Sparcs als auch Intel- oder AMD-Prozessoren tragen. Die Blades und auch die Racks untereinander werden über einen neuartigen Infiniband(öffnet im neuen Fenster)-Switch vernetzt, der bis zu 3.456 Ports ansteuern kann.

Eine der ersten Installationen von Constellation soll in Austin am "Texas Advanced Computing Center (TACC(öffnet im neuen Fenster))" der dortigen Universität entstehen und Ende 2007 fertig gestellt sein. Der Cluster-Rechner soll anfangs eine Rechenleistung von 500 Teraflops erreichen, Sun geht aber davon aus, dass sich Constellation bis über 1,7 Petaflops skalieren lässt. Der TACC-Rechner namens "Ranger" soll in der nächsten Top500-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt einen der vorderen Plätze einnehmen.

Die Constellation-Rechner empfiehlt Sun unter anderem für die wissenschaftliche Simulation von Klima-Entwicklungen, Meeresströmungen und Erdbeben. Preise für die einzelnen Geräte nannte das Unternehmen noch nicht, will das Konzept aber im Laufe der ISC weiter vorstellen.


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