BlueGene/P: 884.736 Prozessoren leisten 3 PetaFlops
Die Blue-Gene-Linie hat ihren Ursprung in einer IBM-Forschungsinitiative mit dem Ziel, hoch skalierbare und zuverlässige wissenschaftliche Computerplattformen zu entwickeln.
Dabei arbeiten vier PowerPC-450-Prozessoren mit 850 MHz getaktet, die in einem Blue-Gene/P-Chip integriert sind. Jeder Chip erreicht so eine Rechenleistung von 13,6 Milliarden Operationen pro Sekunde, wobei auf einem Board 32 dieser Chips untergebracht werden. Zudem erreichen sie 450 Milliarden Operationen pro Sekunde. Wiederum 32 dieser Boards passen in ein Rack, das so eine Rechenleistung von 13,9 Billionen Operationen pro Sekunde erreichen soll. Für eine Rechenleistung von 1 PetaFlops bedarf es 294.912 Prozessoren in 72 Racks, bei Maximalausbau soll BlueGene/P mit 884.736 Prozessoren rund 3 PetaFlops erreichen.
Gegenüber seinem Vorgänger kann BlueGene/P nicht nur auf doppelt so viele Prozessoren pro Chip mit 850 statt 700 MHz Takt zugreifen, auch ein neuer SMP-Modus ähnlich dem kommerzieller Cluster soll dem System zu mehr Rechenleistung verhelfen. An der Entwicklung war auch IBMs deutsches Entwicklungszentrum in Böblingen beteiligt. Das Betriebssystem von BlueGene/P basiert auf Linux.
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