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Seagate nun auch mit Terabyte-Festplatten

Barracuda 7200.11 und Barracuda ES.2 mit bis zu 32 MByte Cache. Nach Hitachi will nun auch Seagate 3,5-Zoll-Festplatten mit einer Kapazität von 1 TByte anbieten, um dem steigenden Speicherbedarf der Nutzer zu begegnen. Gleich zwei Modelle mit entsprechender Kapazität sollen ab Anfang Juli 2007 zu haben sein.
/ Jens Ihlenfeld
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Bei den Modellen Barracuda 7200.11 und Barracuda ES.2 setzt Seagate auf "Perpendicular Magnetic Recording" (PMR) und lässt beide mit 7.200 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Die mittlere Zugriffszeit soll bei 8,5 ms liegen, der Cache fasst bei einigen Varianten der Platten bis zu 32 MByte.

Im Juni 2007 kündigte Seagate seine ersten Platten an, die 250 GByte pro Scheibe speichern. In den neuen TByte-Modelle stecken vier solcher Scheiben. Die Platten bringen es auf eine Datendichte von 180 Gigabit pro Quadratzoll.

Die Barracuda 7200.11 zielt auf den Einsatz in Desktop-Systemen ab und soll hier für eine schnelle Datenübertragung sorgen. Seagate verspricht eine dauerhafte Datentransferrate von 105 MByte/s. Der Stromverbrauch soll im Idle-Modus mit 8 Watt vergleichsweise bescheiden ausfallen, ebenso die Geräuschentwicklung, die bei nur 27 Dezibel liegen soll. Der Preis für die TByte-Platte steht laut Liste bei rund 400,- US-Dollar.

Die Barracuda ES.2 ist für den Unternehmenseinsatz gedacht und speziell auf Nearline-Storage z.B. für Backups und Archivlösungen ausgelegt. Sie wartet unter anderem mit "Rotational Vibration Feed Forward" (RVFF) auf, was bei dicht gepackten Festplattensystemen die Leistung verbessern soll. Dank Seagates PowerTrim-Technik soll diese Festplatte pro GByte zudem rund 20 Prozent weniger Strom verbrauchen als die besten Konkurrenten. Die Mean Time Between Failure (MTBF) im Betrieb rund um die Uhr gibt Seagate für die Barracuda ES.2 mit 1,2 Millionen Stunden an.

Zu haben sein soll die Barracuda ES.2 mit SATA- und SAS-Schnittstelle ab Anfang des dritten Quartals 2007. Einen Preis nannte Seagate hier noch nicht.


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