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Studie: Bereits 2007 mehr Umsatz mit Spielen als mit Musik

Rosige Zukunft für Online-Medien und Spiele auf allen Plattformen. Das US-/britische Marktforschungsinstitut PricewaterhouseCoopers (PwC) hat die neue Ausgabe seiner jährlichen Studie namens "Entertainment & Media Spending" vorgelegt. Der Erhebung zufolge soll schon im Jahr 2007 mehr Geld mit Spielen als mit dem Verkauf von Musik umgesetzt werden.
/ Nico Ernst
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Genaue Zahlen nennt PwC in seiner auszugsweise veröffentlichten Studie(öffnet im neuen Fenster) zum Musikmarkt nicht. Laut einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) des "Hollywood Reporter" sollen jedoch bereits 2007 die Umsätze mit Spielen die des Musikvertriebes übersteigen. In den USA soll dieser Wechsel erst 2008 erfolgen.

Insgesamt geht PwC davon aus, dass das Segment der digitalen Spiele weiterhin bis 2011 stark wächst. Der Trend begann laut der Marktforscher bereits 2006 mit der Einführung von neuen Konsolen im US-Markt. Mit den Spielen allein sollen 14,3 Prozent mehr Umsatz erzielt worden sein. Der weltweite Markt für Videospiele soll von 32 Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 auf 49 Milliarden US-Dollar im Jahr 2011 wachsen.

Die vormals schwache Filmwirtschaft hat sich laut PwC nach Umsatzverlusten von 2,6 Prozent im Jahr 2005 erholt und konnte 2006 wieder einen Zuwachs von 2,9 Prozent verzeichnen. 81 Milliarden US-Dollar sollen mit Spielfilmen weltweit im Jahr 2006 umgesetzt worden sein, bis 2011 sollen es laut der Studie 103 Milliarden US-Dollar sein. Die Wachstumsraten mit jährlich 4,9 Prozent sind jedoch gegenüber den prognostizierten 9,1 Prozent bei Videospielen deutlich geringer.

Damit bleiben laut PwC das Fernsehen, Internetzugang und Dienstleistungen zusammen mit Spielen die wachstumsstärksten Branchen für Unterhaltung und Medien. Leiden sollen darunter vor allem die klassischen Medien. Allein die Umsätze mit Online-Werbung und dem Internetzugang sollen der Erhebung zufolge im Jahr 2009 den Gesamtmarkt für Tageszeitungen überholen.


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