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Webradios protestieren gegen höhere Gebühren mit Sendepause

Erhöhte Abgaben zerstören das Geschäftsmodell nichtkommerzieller Anbieter. Tausende von Internetradios in den USA wollen aus Protest gegen höhere Lizenzgebühren für Musik am Dienstag, dem 26. Juni 2007 offline gehen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ihre Probleme zu lenken und ihre Hörer anzuhalten, gegenüber der Politik zu protestieren.
/ Andreas Donath
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Die Gebührensteigerung bedroht das Geschäftsmodell der Internetradios, behaupten seine Betreiber. Die "künstliche und maßlose Erhöhung der Gebühren durch das Copyright Royalty Board am 2. März 2007 bedrohe tausende von Webcastern landesweit", sagte Jake Ward, ein Sprecher der SaveNetRadio-Vereinigung. Besonders betroffen sind dabei nichtkommerzielle Anbieter.

Die Erhöhung soll Mitte Juli 2007 in Kraft treten. Im Rahmen der Protestveranstaltung sollen die Hörer aufgefordert werden, sich an ihre Kongressabgeordneten zu wenden, um die Erhöhung zu verhindern.

Einige Webradios wollen ihre Streams komplett abschalten, während andere ihre Musikangebote mit langen Sendepausen oder Meeresrauschen versehen wollen, gespickt mit kurzen Informationen über den Grund der Aktion.


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