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PowerDVD: HD-Videos mit Grafikkarten-Beschleunigung

Neue Version unterstützt G80- und R600-Prozessoren. Die neue Ausgabe "PowerDVD Ultra" bringt laut Angaben von CyberLink Unterstützung für die Hardware-Decoder der aktuellen Grafikkarten von AMD und Nvidia mit. Damit soll sich die CPU-Last bei der Wiedergabe von HD-DVDs und Blu-ray Discs deutlich drücken lassen.
/ Nico Ernst
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Die neue Version heißt nicht mehr "PowerDVD 7.0" wie der Vorgänger, der bereits vor einigen Wochen einen Patch(öffnet im neuen Fenster) erhielt, um ihm die Hardware-Beschleunigung von Nvidia-Grafikchips mit G80-Architektur beizubringen. Die Versionsnummer wurde weggelassen, da CyberLink die neue Ausgabe als Universal-Version versteht, die nun alle aktuellen Technologien unterstützt.

Dazu zählt nun auch die Zusammenarbeit mit dem "Universal Video Decoder" ( UVD ), der in den neuen Grafikprozessoren von AMD auf Basis des R600 steckt. Bisher ist jedoch nur das Highend-Modell HD 2900 XT verfügbar, auch die demnächst erwarteten kleineren Versionen der AMD-Karten (2600, 2400 und 2300) sollen den UVD enthalten. Bei Nvidia wiederum ist die HD-fähige Einheit "PureVideo" nur in den Einstiegs- und Mittelklasse-Karten der Serien 8300, 8400 und 8600 enthalten, der bereits im Oktober vorgestellte 8800 verfügt noch nicht über diese Funktionen.

Die Video-Decoder beider Hardware-Hersteller unterstützen von MPEG-1 über den DVD-Codec MPEG-2 auch die HD-Codecs H.264 und VC-1. Bei Letzterem kümmert sich aber nur AMDs UVD auch um die Dekodierung der AACS-Verschlüsselung, Nvidias neues PureVideo überlässt das per Treiber der CPU. Damit dürfte die Entlastung für den Hauptprozessor, die vor allem bei Notebooks für längere Laufzeiten sorgen kann, nicht ganz so stark ausfallen.

Neben der Hardware-Beschleunigung soll die neue Version von PowerDVD auch mit den interaktiven Funktionen "iHD" und "BD-J" unterstützen, die von den Filmstudios bisher aber kaum eingesetzt werden. PowerDVD Ultra ist für rund 100,- Euro sowohl als Download als auch als Boxed-Version bei CyberLink zu bestellen(öffnet im neuen Fenster) . Die Produkte des Herstellers werden aber auch oft mit PCs vertrieben, vor allem wer in den nächsten Monaten ein Notebook ersteht, sollte also genau auf die Version eines möglicherweise mitgelieferten PowerDVD achten. Unklar ist auch noch, ob das aktuelle Programm neue AACS-Schlüssel mitbringt, da die bisherigen Keys von PowerDVD 7 kompromittiert wurden .


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