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Supercomputer: Jülich will in die Weltspitze

Neuer Supercomputer mit 65.000 Prozessoren soll 220 Teraflops leisten. Das Forschungszentrum Jülich will in die Weltspitze der Supercomputerzentren vorstoßen. Bis zum Herbst wird dazu in Jülich ein neuer Supercomputer errichtet, der dann Europas schnellster Rechner sein wird. Weltweit soll der neue Supercomputer von IBM voraussichtlich unter den schnellsten Dreien sein.
/ Jens Ihlenfeld
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Ab Herbst sollen in Jülich 65.000 Prozessoren für eine Rechenleistung von über 220 Teraflops (220 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde) sorgen, womit der Rechner in der aktuellen Top-500-Liste der schnellsten Supercomputer auf dem zweiten Platz läge, hinter seinem ähnlich aufgebauten Bruder im US-amerikanischen Livermore. Beide Supercomputer kommen von IBM und gehören zur BlueGene-Familie.

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Der noch namenlose Rechner wird in 16 Racks in der Rechnerhalle des Forschungszentrums Jülich untergebracht, in der auch seine Vorgänger JUMP und JUBL ihren Platz haben. Auf den Jülicher Supercomputern rechnen rund 200 europäische Forschergruppen. Am Forschungszentrum Jülich haben Wissenschaftler aus allen Bereichen – von der Materialwissenschaft über die Teilchenphysik bis hin zu Medizin und Umweltforschung – die Möglichkeit, Rechenzeit zu beantragen.

Einen Namen soll der neue Supercomputer wie seine Vorgänger JUBL (Jülicher Blue Gene/L) und JUMP (Jülicher Multi Prozessor) zur Einweihung erhalten.


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