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Handy-Klaviatur im Mobiltelefongehäuse versenken

Patentanmeldung von Research In Motion. Der BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat ein Verfahren zum Patent angemeldet, mit dem sich eine Handy-Tastatur in das Mobiltelefongehäuse schieben lässt. Dies dient dazu, einen größeren sichtbaren Displaybereich zu erhalten. Damit lassen sich Mobiltelefone herstellen, die sowohl eine Klaviatur als auch ein großes Display bieten.
/ Ingo Pakalski
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Zwei Komponenten nehmen bei jedem Mobiltelefon derzeit besonders viel Platz ein: eine Tastatur und ein großes Display. Beides zusammen macht ein Gerät automatisch ziemlich groß, auch wenn viele Anwender auf keines dieser beiden Komfortfunktionen verzichten wollen. Um hier neue Möglichkeiten zu erhalten, haben die Entwickler von Research In Motion einen Weg ausgetüftelt, um ein Mobiltelefon kompakt zu bekommen, ohne auf eine Tastatur und ein großes Display zu verzichten.

Dafür kommt eine flexible Tastatur zum Einsatz, die bei Nichtbedarf in das Mobiltelefongehäuse geschoben wird. Nachdem die Tastatur im Gehäuse verschwunden ist, erhält der Nutzer vollen Zugriff auf das großflächige Display. Ist die Tastatur aktiviert, überdeckt diese einen Teil des Handydisplays, so dass Eingaben bequem über eine reale Tastatur vorgenommen werden können.

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Eine Tastatur bietet in aller Regel eine bessere haptische Rückmeldung als die Eingabe über ein Display, das eben nicht fühlbar ist. Vor allem das "Blindschreiben" ist nur mit einer Klaviatur möglich, bei der der Anwender alle Tasten erfühlen kann. Diese Möglichkeit kann ein Touchscreen bislang nicht bieten, so dass Mobiltelefone ganz ohne Tastatur hier immer einige Nachteile aufweisen.

RIM hat das Verfahren unter der Nummer 20070133788(öffnet im neuen Fenster) zum Patent angemeldet.


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