Studie: Unternehmen kommen nicht an Instant Messaging vorbei
Der Markt für Instant-Messaging-Lösungen in Unternehmen soll dabei von 267 Millionen US-Dollar 2005 auf 688 Millionen US-Dollar im Jahr 2010 wachsen. Gartner rät Unternehmen, Instant Messaging baldmöglichst in ihre Geschäftsprozesse einzubeziehen, sollte dies bisher noch nicht geschehen sein. Derzeit liege die Penetrationsrate im Unternehmensbereich nur bei 25 Prozent, sie werde aber auf nahezu 100 Prozent steigen, meint Gartner-Analyst David Mario Smith. IM werde E-Mail in vielen Fällen ablösen, wobei es vor allem die Präsenz-Informationen seien, die bei Instant Messaging im Vordergrund stehen.
Dabei empfiehlt Gartner die Nutzung von Unternehmenslösungen von großen Herstellern wie IBM oder Microsoft, um sicherzugehen, dass der IM-Traffic sicher hinter der Firewall bleibt. Kommunikation mit externen oder offenen IM-Netzen wie AOL Instant Messanger, Yahoo oder Windows Live Messenger solle mit entsprechender Technik gefiltert werden.
Als kritischen Punkt bezeichnet Gartner die Archivierung von IM-Nachrichten. Hier habe E-Mail noch Vorteile. Doch viele würden ihre E-Mail-Systeme um passende Instant-Messaging-Lösungen ergänzen, so dass hier die gleichen Regeln greifen.
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