Endlich bessere Treiber für Grafik in Intel-Chipsätzen
Die in Intels Chipsätzen integrierten Grafik-Funktionen ernten regelmäßig Kritik - denn sie funktionieren bei Spielen oft nicht richtig. Unklar ist dabei, ob die Chipsätze manche Funktionen nicht beherrschen, diese im Treiber nicht gut umgesetzt sind oder schlicht fehlen. Auch Spiele-Entwickler wie Mark Rein beschweren sich häufig , dass sie um die Intel-Grafik herumprogrammieren müssten.
Erst ein jetzt von Intel zum Download bereitgestellter Treiber(öffnet im neuen Fenster) , der als "frühe Beta" bezeichnet und nicht mit technischem Support versehen wird, soll die T&L-Einheiten der 965-Chipsätze freischalten. Intel hat ihn mit lediglich neun Spielen erfolgreich getestet, darunter aber auch grafisch fordernde Titel wie Battlefield 2, Oblivion und Call of Duty 2. Erst "in den nächsten Monaten" will Intel einen stabilen Treiber mit vollem Support vorlegen. Noch ist aber nicht bekannt, für welche Chipsätze und ob die neue Treibergeneration auch die Fehler in den 945-Treibern korrigiert. Der aktuelle Beta-Treiber ist laut seiner Readme-Datei(öffnet im neuen Fenster) nur für die Chipsätze G965, Q963, Q965 und den neuen Notebook-Unterbau GM965 geeignet. Die für das dritte Quartal erwarteten noch ausstehenden Modelle der 3er-Serie , die mit dem Kern X3500 auch DirectX 10 beherrschen sollen, will Intel laut dem bereits zitierten PDF(öffnet im neuen Fenster) erst im ersten Quartal mit einem Treiber bestücken, der DX10 auch freischaltet. Der Hinweis findet sich in der Fußnote Nummer 3 am Ende des Dokuments.