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Nokia will schneller werden

Neue Struktur legt mehr Gewicht auf Internetdienste. Nokia will sich den veränderten Marktbedingungen anpassen und zum 1. Januar 2008 eine neue Unternehmensstruktur einführen. Dabei spielt Konvergenz eine zentrale Rolle.
/ Jens Ihlenfeld
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Die bisherige horizontale Aufteilung in "Business Groups" soll einer Gliederung in drei Geschäftseinheiten weichen: Devices, Services & Software, Markets.

Die Geschäftseinheit "Devices" soll das beste Geräteportfolio im Markt anbieten und wird von Kai Öistämö geleitet, der bislang bereits die Mobile Phones Business Group führt. "Services & Software" soll verstärkt Internetdienste für Endkunden und Unternehmen anbieten. An ihrer Spitze steht Niklas Savander, der derzeit den Bereich Technology Platforms leitet.

"Markets" ist unter Leitung von Anssi Vanjoki, bisher Leiter der Multimedia Business Group, für Nokias Lieferanten- und Vertriebsbeziehungen sowie Marketing verantwortlich. Mary McDowell wird zudem zum Chief Development Officer und soll Nokias strategische Möglichkeiten und Wachstumspotenziale optimieren. Sie leitete bisher die Enterprise Solutions Business Group und wird nun direkt Nokia-CEO Olli-Pekka Kallasvuo unterstützen.

Nokia erhofft sich von der neuen Organisationsstruktur, sein Geräte-Portfolio effektiver handhaben und neue Produkte schneller auf den Markt bringen zu können. Zudem soll die Effizienz des Marketings gesteigert werden. Große Hoffnung setzt Nokia zudem in "Services & Software" durch die Aufstellung als eigene Geschäftseinheit, die sich ganz auf Internetdienste konzentrieren soll.

In den Bilanzen sollen ab Januar 2008 zwei Segmente ausgewiesen werden: Devices & Services sowie Nokia Siemens Networks.


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