OMA legt Standard für mobiles Fernsehen vor

Mobile Broadcast 1.0 soll global interoperables mobiles Fernsehen ermöglichen

Die Open Mobile Alliance (OMA) hat einen Standard für ein global interoperables mobiles Fernsehen vorgelegt. Die offene Spezifikation umfasst interaktives mobiles Fernsehen sowie Videodienste on Demand, abgewickelt über IP-basierte Netze.

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Das "Mobile Broadcast (BCAST) Version 1.0 Candidate Enabler Release" der OMA ist an Rundfunksysteme wie DVB-H sowie Mobilfunksysteme wie 3GPP MBMS, 3GPP2 BCMCS und mobile Unicast-Streamingsysteme adaptierbar. Rund 35 Unternehmen waren aktiv an der Entwicklung der neuen Spezifikation beteiligt.

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Dabei passt sich die BCAST-Spezifikation der OMA an verschiedene Trägernetzwerktechnologien an und unterstützt mehrere Geschäftsmodelle. Dazu wurde auch das OMA DRM 2.0 bzw. 3GPP/3GPP2 Smartcard integriert und es sind Verteilungslösung für Medieninhalte in Echtzeit wie auch Nicht-Echtzeit vorgesehen.

Die BCAST-Spezifikation ist das 51 Enable Release der OMA, wobei sich das Enabler-Release-Programm in zwei Stufen gliedert: Ein Candidate Enabler Release (CER) liefert einen genehmigten Satz an offenen technischen Spezifikationen, der in Produkte und Lösungen implementiert und dann auf Interoperierbarkeit getestet werden kann. Die nächste Stufe stellt ein Approved Enabler Release (AER) dar, das sind Candidate Enabler Releases, die dem Interoperabilitätsprogramm (IOP) von OMA unterzogen wurden, das die Interoperierbarkeit zwischen verschiedenen Implementierungen von Mitgliedsunternehmen - entweder innerhalb der OMA oder extern - testet.

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