• IT-Karriere:
  • Services:

Einigung zwischen Telekom und Verdi

Unter dem Strich bleibt es bei mehr Arbeit für weniger Lohn

Telekom und Verdi haben sich auf eine gemeinsame Lösung im Streit um die Auslagerung von Mitarbeitern in neue Service-Gesellschaften verständigt, der Tarifkonflikt soll damit beigelegt werden. Für die Mitarbeiter bedeutet dies dennoch länger arbeiten für weniger Geld.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Einigung zwischen Telekom und Verdi sieht eine Arbeitszeiterhöhung um 4 auf 38 Stunden ohne Lohnausgleich vor, der Samstag wird zum Regelarbeitstag. Von den vier Stunden Mehrarbeit soll jeder Mitarbeiter ab 2008 eine halbe Stunde pro Woche in seine Service-Qualifizierung investieren, so die Telekom, die Mitarbeiter, die sich durch Leistung, persönliches Engagement und Kompetenz auszeichnen, künftig durch Servicekarrieren fördern will.

Stellenmarkt
  1. GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. ADAC e.V., München

Die Gehälter sollen im Schnitt um 6,5 Prozent reduziert und stärker variabel bzw. leistungsbezogen gestaltet werden, wobei die Gehaltskürzungen zeitlich begrenzt und sozialverträglich abgefedert werden sollen. Für die ersten 18 Monate beträgt die Ausgleichszahlung 100 Prozent, für die nächsten zwölf Monate 66 Prozent und für die folgenden zwölf Monate 33 Prozent. Die Ausgleichszahlungen enden am 31. Dezember 2010.

Auf Gehaltserhöhungen verzichten die Mitarbeiter der Telekom bis Ende 2008. Für die Mitarbeiter der drei Service-Gesellschaften gilt zudem ein Auslagerungsschutz bis Ende 2010 und Kündigungsschutz bis Ende 2012.

Für Nachwuchskräfte insbesondere aus der eigenen Ausbildung haben die Tarifvertragsparteien Übernahmebedingungen im Rahmen einer "Beschäftigungsbrücke" vereinbart, wodurch über 4.000 Neueinstellungen möglich werden. Die Einstiegsgehälter liegen künftig zwischen 21.400 und 23.200 Euro.

Die Telekom erhofft sich von dieser Einigung und der Gründung von T-Service Einsparungen von 500 bis 900 Millionen Euro im Jahr 2010. Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, spricht dabei von "wettbewerbsfähigeren Kostenstrukturen". Dazu müssen die Verdi-Mitglieder dem Kompromiss allerdings noch zustimmen. Im Laufe des Tages soll zunächst die große Tarifkommission von Verdi den Kompromiss besprechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 749€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Asus Geforce RTX 2060 Super Dual Evo V2 OC 8GB + Rainbow Six: Siege für 369,45€, Asus...
  3. 58,48€ (PC), 77,97€ (PS4, Xbox One)
  4. (u. a. Dyson Turmventilator für 291,48€, iRobot Roomba Saugroboter für 271,97€, LG...

Turmoe 21. Jun 2007

Vorweg vielen Dank an "GERgehtUnter:P" Ich habe ja nie gesagt, das andere Angestellte...

Painy187 21. Jun 2007

Leute wie ich gehen nach genug Pannen bei den Billig-Anbietern gern wieder zur teuren...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Curevac Tesla baut mobile Moleküldrucker für Corona-Impfstoff
  2. Jens Spahn Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App
  3. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
    Außerirdische Intelligenz
    Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

    Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
    Von Miroslav Stimac


        •  /