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Stromsparende Festplatten für Rechenzentren mit 10.000 U/Min

Neue Seagate-Modelle angekündigt. Seagate hat mit der Serie "Cheetah NS" neue Festplatten für Rechenzentren vorgestellt. Die Geräte sollen trotz höhere Kapazitäten ein Drittel weniger Leistung aufnehmen als ihre Vorgängermodelle.
/ Nico Ernst
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Die "Cheetah NS" basiert auf derselben Konstruktion wie die vor einem Jahr vorgestellte "Cheetah 15K.5". Im Unterschied dazu rotieren die Magnetscheiben in den NS-Modellen aber nicht mit 15.000 Umdrehungen pro Minute, sondern mit 10.000. Seagate hat noch kein Datenblatt zu den neuen Festplatten vorgelegt, gibt aber bereits an, dass die NS-Serie auch im Vergleich zu 10.000er-Platten - und nicht zu 15.000-U/Min-Laufwerken - ein Drittel weniger elektrische Leistung aufnehmen soll.

Der Festplatten-Hersteller passt sich damit dem Trend zu immer sparsameren Computern an, wie sie auch die US-Umweltbehörde EPA fordert . Während die Prozessoren in den letzten Jahren bei steigender Rechenleistung weniger Energie benötigten, blieben die Festplatten in diesem Punkt nahezu unverändert. Gerade im RAID-Verbund von großen Servern oder reinen Storage-Verbünden sind aber Festplatten mit hoher Datendichte und hohen Drehzahlen unverzichtbar.

Die Cheetah-NS-Laufwerke sollen mit bis zu 400 GByte Kapazität für die Schnittstellen SAS (3 GByte/s) und Fibre Channel (4 GByte/s) erscheinen. Seagate liefert eigenen Angaben zufolge bereits erste Muster an Server-Hersteller aus und will die Serienproduktion im dritten Quartal 2007 aufnehmen. Preise nannte das Unternehmen noch nicht.


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