Abo
  • Services:

Kritik an politischer Definition offener Standards

Fair und diskriminierungsfrei oder für jedermann unentgeltlich?

Die Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD will die Bundesregierung dazu bewegen, "Offene Standards" zu unterstützen. Dabei ecken die Parlamentarier aber mit ihrer Definition offener Standards an. Diese benachteiligt Linux und andere Open-Source-Software, denn was CDU/CSU und SPD als offene Standards definierten, seien gerade keine offenen Standards, so die Kritik.

Artikel veröffentlicht am ,

So werden "offene Standards" im Antrag von CDU/CSU und SPD wie folgt definiert: "Standards sollen dann als 'offen' betrachtet werden, wenn sie den Austausch zwischen verschiedenen Plattformen und Applikationen ermöglichen und ausreichend dokumentiert sind. Die Schnittstellen müssen offen gelegt, die technische Spezifikation auch umsetzbar sein, und ihre Nutzung muss zu fairen und diskriminierungsfreien Konditionen lizenziert werden."

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Neustadt an der Weinstraße
  2. Netze BW GmbH, Karlsruhe

Diese Formulierung "zu fairen und diskriminierungsfreien Konditionen lizenziert" stößt aber auf Kritik, sie lehnt sich an den angelsächsischen Rechtsbegriff RAND (Reasonable And Non-Discriminatory) an. Dabei handele es sich aber eben nicht um offene Standards, sondern lediglich um die Zusicherung, dass Lizenzen zu einem einheitlichen Gebührenniveau angeboten werden, kritisiert der Verein FFII. Er plädiert dafür, die Formulierung durch "ihre Nutzung muss für jedermann unentgeltlich und frei von ausschließenden Lizenzbedingungen zulässig sein" zu ersetzen.

Auch der Linux-Verband übt Kritik, aber an einem anderen Punkt: "Im Interesse der eigenen Glaubwürdigkeit sollte man die Forderungen, die man in einem Gremium stellt, im anderen auch einhalten", so dessen Vorsitzender Elmar Geese mit Verweis auf die aktuelle Diskussion in Bezug auf die Einführung von Exchange im Bundestag. Es bestehe die Gefahr, dass noch vor der Sommerpause Fakten geschaffen werden sollen, die für den Steuerzahler teure Konsequenzen haben könnten und die wichtige Initiative der Forderung nach offenen Standards als Papiertiger diskreditiert werde.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

Stadler 08. Sep 2007

Hoffentlich nicht in ein Land auswandern wo Atommeiler oder gar Atomwaffenstehen oder...

Witzbold 20. Jun 2007

Und was hat dein sinniger Post mit dem Thema zu tun? Wobei du dich mal informieren...

auweia 19. Jun 2007

Ihr nervt!


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Passwörter: Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn
Passwörter
Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn

Kalifornien verabschiedet ein Gesetz, das Standardpasswörter verbietet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es setzt beim größten Problem von IoT-Geräten an und ist leicht umsetzbar.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Retrogaming Maximal unnötige Minis
  2. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  3. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

    •  /