Lawrence Lessig widmet sich neuen Aufgaben
Daher werde er sich von dem, was er die letzten zehn Jahre getan habe, ab- und dem neuen Gebiet für mindestens zehn Jahre zuwenden. Dies würde ohne Illusionen erfolgen – er sei sich sicher, dass das Problem auch in zehn Jahren noch bestehe, so Lessig. Aber auch Wissenschaftler, so wie er einer ist, seien Teil des korrupten Systems und er wolle nicht dazugehören.
Dennoch will Lessig nicht Creative Commons verlassen, sondern bleibt CEO und auch im Vorstand von iCommons. Dem Stanford Center for Internet and Society bleibt er ebenfalls treu. Aus allen anderen Projekten, an denen er beteiligt ist, möchte er sich aber nach und nach zurückziehen. Zudem möchte er keine weiteren Vorträge über geistiges Eigentum halten – Ausnahmen seien aber möglich. Stattdessen will er jede seiner Präsentationen und Bücher unter einer freien Lizenz veröffentlichen. Derzeit arbeite er noch an einem weiteren Buch, das ebenfalls noch veröffentlicht werden soll.
Er verlasse nicht die Bewegung, schreibt Lessig, er widme sich nur anderen wichtigen Aufgaben. Seinen Ideen bleibe er jedoch treu und gehe davon aus, dass diese auch ohne ihn Erfolg haben können.
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