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Office-Format: Microsoft plädiert für Wahlfreiheit

Anwender sollen sich Format selbst aussuchen. In einem offenen Brief äußert sich Microsoft zu den beiden rivalisierenden Office-Formaten OpenDocument und Open XML und spricht sich dafür aus, dass der Anwender die Wahl haben müsse, welches Format er vorzieht. In dem Brief tut Microsoft so, als ob die Formate OpenDocument und Open XML für komplett andere Einsatzbereiche konzipiert seien. Tatsächlich kommen beide in Office-Paketen zum Einsatz.
/ Ingo Pakalski
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Der offene Brief(öffnet im neuen Fenster) stammt von den beiden Microsoft-Mitarbeitern Tom Robertson und Jean Paoli, die beide an Open XML arbeiten. Sie sprechen sich gegen Stimmen aus, die meinen, dass Open XML nicht mehr als ISO-Standard verabschiedet werden müsse, da das OpenDocument-Format (ODF) bereits ein ISO-Standard ist.

Robertson und Paoli vertreten den Standpunkt, dass Open XML und ODF zwei Dateiformate sind, die für vollkommen unterschiedliche Einsatzzwecke und Zielmärkte vorgesehen seien. Genauer begründen sie diese merkwürdige Auffassung nicht, schließlich werden beide Formate in Office-Applikationen zum Speichern der Dokumente verwendet. Nach Auffassung der Microsoft-Mitarbeiter biete das Open-XML-Format mehr Möglichkeiten als das OpenDocument-Format.

Lobend erwähnen die beiden Microsoft-Mitarbeiter, dass die Kunden bestimmen könnten, welches Dateiformat sie einsetzen wollen. Der Datenaustausch zwischen den Formaten wird dadurch ermöglicht, dass Open-Source-Projekte passende Konverter schreiben. Diese Projekte werden von Microsoft unterstützt.


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