Adobes neuer E-Book-Reader ist fertig
Mit der Software "Digital Edition" soll der Einkauf sowie die Verwaltung von E-Books vereinfacht werden, um diesen bisher eher erfolglosen Distributionsweg populär zu machen. Da die Applikation mit dem Flash Player 9 ausgeliefert wird, können Herausgeber Texte auch mit Videos oder Animationen versehen. Zudem beherrscht die "Digital Editions" das PDF-Format und verarbeitet XHTML-Inhalte.
In Bezug auf die PDF-Fähigkeiten fehlen dem Neuling aber einige der Möglichkeiten, die der aktuelle Adobe Reader abdeckt. Die Digital Editions bietet nur die Funktionen, die für den E-Book-Einsatz nötig sind. Auch aus diesem Grund verfügt die Software über eine Integration von Acrobat 8 sowie Adobe Reader 8, um auf die weitere Funktionen zuzugreifen.
Den Handel mit E-Books will Adobe vor allem für den Verkäufer vereinfachen. Dazu enthält die Software einen auf Adobes LiveCycle Policy Server beruhenden Dienst namens "Digital Editions Protection Service", der die Funktionen von Digital Rights Management (DRM) abwickelt.
Die eigentlich für Anfang 2007 geplante Final-Version der Digital Editions steht nun mit gehöriger Verspätung für Windows und MacOS X ausschließlich in englischer Sprache als Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Eine deutsche Version soll erst im zweiten Halbjahr folgen. Erst dann ist auch eine Linux-Variante eingeplant.
Nach wie vor gab Adobe keine Auskünfte dazu, wann die Digital Editions auf mobile Endgeräte kommt. Angekündigt hat der Hersteller dies, aber keine weiteren Informationen preisgegeben. So ist auch nicht bekannt, für welche Plattformen solche mobilen Varianten der Digital Editions erscheinen werden.
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