Kosten sind größtes Argument für Open-Source-Einsatz
Die Umfrage wurde im Mai 2007 vom Business-Intelligence-Anbieter Actuate(öffnet im neuen Fenster) unter über 600 IT-Entscheidern in Deutschland, Großbritannien, den USA und Kanada aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, öffentliche Hand und Industrie durchgeführt. Dabei gaben knapp 59 Prozent der deutschen Befragten an, bereits Open-Source-Software zu verwenden. In Großbritannien waren es hingegen knapp 48 Prozent, in den USA und Kanada zusammen nur knapp 38 Prozent.
Die größte Motivation für den Einsatz freier Software ist laut Studie die Ersparnis von Lizenzkosten. Erst danach folgen die weiteren bekannten Vorteile wie eine hohe Flexibilität und Zugang zum Quelltext. Bei etwa 63 Prozent der Befragten spielte außerdem eine Rolle, unabhängig von kommerziellen Anbietern und insbesondere von Microsoft zu sein. Dabei fällt die Entscheidung mittlerweile auf Managementebene, statt auf den Einfluss von Softwareentwicklern zurückzugehen.
Hinderlich bei der Einführung von Open Source ist nach Meinung von über der Hälfte der deutschen Teilnehmer ein Mangel bei langfristigem Support und Wartung. Aber auch möglicherweise auftretende Probleme bei der Zusammenarbeit mit bestehenden Lösungen sehen viele als ein Problem. Dennoch sehen über 70 Prozent der deutschen IT-Entscheider laut Studie Open Source als die bevorzugte Alternative bei der Einführung neuer Software. Mittlerweile sei der Open-Source-Einsatz zur strategischen Grundsatzfrage geworden, so die Studie.
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