Computersicherheit: Risikofaktor Mensch
In einer Umfrage des britischen Ministeriums für Industrie und Handel gaben rund 60 Prozent der Befragten an, ihre Kennwörter niemals zu ändern. Etwa 35 Prozent der Anwender notieren sich Kennwörter auf Zetteln oder speichern diese auf dem Computer. Beides stellt ein entsprechendes Sicherheitsrisiko dar, weil durch Ausspionieren von Kennwörtern so ein größerer Schaden angerichtet werden kann.
Von den 1.800 Befragten gaben 20 Prozent an, das gleiche Kennwort für Online-Banking sowie andere anmeldepflichtige Webseiten zu verwenden. Spioniert ein Angreifer ein solches Kennwort aus, kann er größeren Schaden anrichten, als wenn für jeden anmeldepflichtigen Dienst ein anderes Passwort verwendet wird.
Der zuständige britische Minister, Malcolm Wicks, sieht die Umfrage als Belege dafür, dass nach wie vor der Mensch das größte Risiko sei, wenn es um Computersicherheit geht.
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