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Ärzte fürchten Daten-GAU bei elektronischer Gesundheitskarte

Versicherer und Arbeitgeber könnten Zugriff erhalten

Gegen die elektronische Gesundheitskarte formiert sich Widerstand. Der Hauptgeschäftsführer der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB), Armin Ehl, sagte dem Focus, dass bei niedergelassenen Ärzten die Skepsis schon groß sei und sie bei Ärzten in den Kliniken deutlich wachse. Offenbar bekommen viele erst jetzt mit, was mit der elektronischen Gesundheitskarte alles möglich wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Angaben von Ehl wollen Ärzte die Gesundheitskarte, die auch Daten über Krankheiten, Veranlagung oder verschriebene Medikamente speichern kann, nicht in der jetzigen Form haben. Ein Datenmissbrauch sei so nicht auszuschließen, das Vertrauen der Patienten werde gestört.

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In den Testregionen Heilbronn und Wolfsburg rufen Ständevertreter des Medi-Verbandes und des Virchow-Bundes zum Widerstand auf und wollen Praxen plakatieren. In der Region Ingolstadt verzögert sich die Einführung der Testkarten.

Ehl warnte, dass Versicherer und Arbeitgeber möglicherweise Gründe dafür fänden, um den eigentlich nicht vorgesehenen Zugang auf die Krankengeschichte, Fehlzeiten oder genetische Eigenschaften zu erlangen, sofern diese erst einmal erhoben und gespeichert wurden. "Die Daten aus der Lkw-Maut könnten auch für die Ringfahndung genutzt werden", führte Ehl als mahnendes Beispiel an.

Die Medizinerin Christiane Groß von der Ärztekammer Nordrhein kritisierte gegenüber dem Focus: "Bei elektronischer Speicherung kann ein Zahlendreher in Diagnosen enorme Folgen haben. Wer kontrolliert die Angaben, und wie lassen sich Fehler überhaupt wieder entfernen?".

Was bislang schnell aufzuklären sei, schwirre dann als nicht korrigierbare Daten im Netz herum, befürchtet Groß. Für sie gibt es nur eine sinnvolle Art, persönliche Daten und Computertechnik zu verbinden: "Man kann dem Patienten die Daten auch elektronisch mitgeben, etwa auf einem Memory-Stick oder einer CD."

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:-) 24. Jul 2007

Volle Zustimmung. Erstmal bekommt jetzt jeder Bürger beim Finanzamt eine persönliche...

Friedrich Hofberg 24. Jul 2007

Tatsächlich sehr interessante Schlussfolgerungen, danke!

pinball 03. Jul 2007

Ich bin nicht auf der Seite der Politiker, aber ich glaube nicht, dass die Daten so...

pinball 03. Jul 2007

Ich denke nicht, dass die Patienten ganz weg bleiben. Ich glaube die Angst der Ärzte vor...

Realist 19. Jun 2007

Richtig! Es ist wie mit einem Messer. Entweder man verletzt jemanden damit oder man...


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