Abo
  • IT-Karriere:

Kurzurlaub: EADS will Raumfahrtreisen anbieten

Ausflug ins All soll 90 Minuten dauern und 200.000 Euro kosten

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS möchte in Zukunft eine besondere Art der Luxusreise anbieten: Touristen sollen mit einem speziellen Raumfahrzeug 100 km in die Erdatmosphäre geschossen werden. Im Weltraum können sie dann 3 Minuten Schwerelosigkeit erfahren.

Artikel veröffentlicht am , yg

Im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Le Bourget, Paris, hat EADS ein Kabinenmodell des Raumfahrzeugs gezeigt. Die Kabine ist mit Sitzen ausgestattet, die sich selbst ausbalancieren, um die Beschleunigungs- und Verzögerungseffekte zu minimieren. Damit sollen sich die Fluggäste stets in einer optimalen Position befinden, um den Flug zu genießen.

Stellenmarkt
  1. MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Der Weltraumjet soll von einem Flughafen abheben. Wenn er sich in einer Höhe von 12 km befindet, werden die Raketentriebwerke gezündet, um die für die Höhe von 100 km benötigte Beschleunigung zu erreichen. In 80 Sekunden, so EADS, dürfte die Raumfähre auf eine Höhe von 60 km steigen. Dann wird das Raketenantriebssystem abgeschaltet und die Trägheit lässt das Raumschiff bis auf über 100 km steigen.

In der geplanten Höhe angekommen, schaltet der Pilot auf Kleintriebwerke um, so dass die Flugpassagiere drei Minuten lang im schwerelosen Zustand schweben können. Während des anschließenden Sinkflugs werden die Strahltriebwerke in einer Höhe von 12 km wieder gestartet und das Raumschiff landet wie ein normales Flugzeug auf einem Flughafen. Der gesamte Flug soll etwa 90 Minuten dauern.

EADS hat sich für ein einstufiges Antriebssystem als sicherstes und wirtschaftlichstes System entschieden. Die Entwicklung dieses Systems soll 2008 beginnen; ein erster kommerzieller Flug könnte 2012 möglich sein. Ein Ticket für einen Weltraumflug soll etwa 150.000 bis 200.000 Euro betragen. Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, die sich um das Projekt kümmert, sucht derzeit weitere Investoren, die sich an den Kosten der Raketen beteiligen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)
  4. 24,99€

Rumpelstilzchen 08. Mai 2008

Du bist der erste, der Kommunismus überhaupt erwähnt. Warum polemisierst Du? Keine...

Rainbow 19. Jun 2007

Oder noch besser: Nicht Auto fahren. Daß tut noch mehr weh und ist auch für die reichen...

Karl Marx 18. Jun 2007

Damit andere sich ihren Kick holen können. Die einen im All und die anderen bei billig...

eads 16. Jun 2007

100 km reichen nicht, um der animalischen Anziehungskraft unseres Planeten zu...

Trollomat 16. Jun 2007

Das haben die vor 40 Jahren auch schon gesagt, Nasa die Russen wer auch immer. "Es gibt...


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  2. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  3. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

    •  /