MusicStation: Konkurrenz für iTunes und iPhone

Software für den Musikshop bald auf vielen Handys zu finden

Das vermutliche Erfolgsduo iTunes plus iPhone bekommt Konkurrenz: Mit MusicStation ist ein halbes Jahr vor dem Verkaufsstart des iPhones in Europa ein Musikshop gestartet, der für ein paar Euro pro Woche Musik-Downloads aufs Handy bringt. Die dazu nötige Software soll in Zukunft auf vielen Mobiltelefonen schon vorinstalliert sein.

Artikel veröffentlicht am , yg

Das neue Musikportal, das in Europa, Afrika und in Asien auf Kundenfang geht, soll über eine Million Lieder der großen Labels anbieten. Der britische Musikanbieter Omnifone hat Vereinbarungen mit 30 Netzbetreibern getroffen, die MusicStation unterstützen. Die Musik kommt von Universal Music, Sony BMG, EMI Music und Warner Music. Für 2,99 Euro pro Monat können Kunden aus mehr als einer Million Titeln wählen. Unterstützt wird in erster Linie das Format eAAC+, das etwa 75 Prozent der derzeit im Markt befindlichen Handys abspielen können. Falls das Mobiltelefon mit diesem Format nicht klarkommt, liefert der Shop automatisch AAC- oder AAC+-Files. Die Titel sind DRM-geschützt, MusicStation nutzt hier ein proprietäres DRM.

In Zukunft sollen die Musikdateien nicht nur auf dem Handy bleiben, Nutzer, die einen weiteren Euro pro Monat investieren, können sich eine Premium-Desktop-Software auf ihrem PC installieren und damit die Musik auch auf dem Rechner genießen. Bald soll diese Musikverwaltung sogar so komfortabel sein, wie ein Sprecher von Omnifone golem.de gegenüber erläutert, dass sie jedes Mal, wenn der Nutzer sein Handy mit dem Computer verbindet, automatisch die neuen Songs herunterzieht. Damit wären die Lieder auf Handy und PC gleichermaßen zu finden.

Um den Download-Shop zu nutzen, muss sich der Nutzer registrieren und eine iTunes vergleichbare Software auf seinem Handy installiert haben. Die großen Handyhersteller, darunter Sony Ericsson, Nokia und Samsung, wollen ihrerseits dem iPhone-Hersteller Apple die Stirn bieten und in Zukunft Geräte ausliefern, die entsprechende Software bereits vorinstalliert haben.

Die Branche erhofft sich vom Start des iPhones, das ab 29. Juni in den USA verfügbar sein soll, einen neuen Hype in Sachen mobiler Musik. Doch da Apple seinen Focus vor allem auf die USA gelegt hat, wollen Handyhersteller und Netzbetreiber den europäischen, asiatischen und afrikanischen Markt für sich besetzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


develin 18. Jun 2007

Sorry, aber die Frage allein ist schon sehr seltsam. Dass die Vertriebsrechte fuer...

plemm 14. Jun 2007

Wow, ist das ELEGANT, Andi :) Aber weißt du, was COOL ist? Ich lasse mir ne CD von...

plemm 14. Jun 2007

Hallo Andi, aber virales Marketing ist die "freundliche" iTunes-Apple-Variante, ja...

Kundenwunsch 14. Jun 2007

Am Ziel (Kunde) vorbei geschossen ? Eher auf Handyhype ausgelegt als auf langfristige...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Gaming am Mac
Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?

Wer zocken will, kauft sich besser keinen Mac: Apple ist hier seit Jahrzehnten im Hintertreffen. Schuld daran waren geringe Marktanteile und schwache Hardware - aber es gibt Hoffnung.
Von Christian Rentrop

25 Jahre Gaming am Mac: Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?
Artikel
  1. Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
    Updates für GPT-3 und GPT-4
    GPT im Geschwindigkeitsrausch

    OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
    Von Fabian Deitelhoff

  2. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  3. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /