AT&T will angeblich Schwarzkopien aus dem Netz filtern
Laut LA-Times(öffnet im neuen Fenster) hat AT&T in der letzten Woche Gespräche mit Filmstudios und Plattenfirmen aufgenommen, um mit diesen eine "Anti-Piraterie-Technik" zu entwickeln. Noch ist unklar, wie das Problem technisch angegangen werden soll, Cicconi spricht davon, diejenigen ins Fadenkreuz zu nehmen, die am häufigsten gegen die Regeln verstoßen.
AT&T ist in den USA der größte Telefonanbieter sowie Internetprovider und zudem einer der größten Backbone-Betreiber, dessen Leitungen von vielen anderen Providern genutzt werden. Das Unternehmen bietet aber auch Pay-TV an, was AT&Ts Interessen in Richtung der Hollywood-Studios durchaus beeinflussen könnte.
Zwar sucht AT&A nach einer technischen Lösung gegen unerlaubtes Kopieren, die nicht gegen Datenschutzbestimmungen verstößt oder die Freiheiten seiner Nutzer einschränkt, doch dies dürfte sich schwierig gestalten. Sollte das System einmal stehen, könne es auch zu anderen Zwecken genutzt werden, wird Cicconi zitiert.
Der Internetforscher Michael Geist(öffnet im neuen Fenster) von der Universität Ottawa hält das Vorhaben für äußerst problematisch, nicht nur weil die große Gefahr besteht, dass dabei Traffic herausgefiltert wird, der unproblematisch ist. Auch aus Sicht des Datenschutzes sieht er erhebliche Probleme und spricht davon, AT&T sei dabei, aus rechtlicher Sicht die "Büchse der Pandora" zu öffnen.



