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Spieß umdrehen: Arbeitgeber oder Lehrer bewerten

Kununu und Spickmich.de wollen Notengeber benoten. Das österreichische Multimedia-Netzwerk "deine agentur" hat mit kununu(öffnet im neuen Fenster) eine Plattform gestartet, auf der Arbeitnehmer anonym ihren Arbeitgeber bewerten können. Wer noch zur Schule geht, kann indes unter spickmich.de(öffnet im neuen Fenster) seinen Lehrern Noten geben.
/ Jens Ihlenfeld
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Kununu versteht sich als ernsthaft betriebene Arbeitgeber-Bewertungsplattform, die Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen mit Arbeitgebern zu veröffentlichen. Die Bewertungen erfolgen dabei kostenlos und anonym und sollen in ihrer Vielzahl den Kununu-Nutzern ein "Gespür" für die Arbeitsverhältnisse bei Arbeitgebern verschaffen.

Allerdings erfolgt die Bewertung nach festen Regeln, ein "Hetzforum" will Kununu ganz bewusst nicht sein. Dabei unterscheidet Kununu zwischen zwei Arten von Bewertungen: einer Express-Bewertung, die in rund zwei Minuten anhand eines kurzen Fragebogens erstellt werden kann, sowie einer Standardbewertung, die einen ausführlicheren Fragebogen umfasst und ca. 5 Minuten dauern soll.

Ähnlich ist die Idee des Kölner Start-ups Spickmich.de, nur werden hier nicht Arbeitgeber bewertet, sondern Lehrer und Schulen. Die drei Studenten und Gründer des Unternehmens, Tino Keller, Manuel Weisbrod und Philipp Weidenhiller, wollen es Schülern ermöglichen, ihren Lehrern "fair und anonym Feedback zu geben" . Auch hier gibt es aber klare Regeln: Schimpfwörter, Beleidigungen oder Ähnliches haben auf Spickmich nichts zu suchen.

Im Uni-Bereich gibt es mit MeinProf.de(öffnet im neuen Fenster) seit Jahren eine entsprechende Plattform.


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