Abo
  • Services:

Spieletest: Driver 76 - Wiederbelebung eines Klassikers?

Neues Driver-Spiel erscheint exklusiv für die PSP

Videospielveteranen werden sich erinnern können: Als Driver 1999 erschien, beklagten sich zwar viele Spieler über den extrem hohen Schwierigkeitsgrad, auf Grund eines spannenden Gameplays und toller Atmosphäre erlangte der Rennspiel-Action-Mix aber schnell Kultstatus. Die Fortsetzungen konnten allerdings nie an den Erfolg des Erstwerkes anknüpfen und machten der Driver-Lizenz keine Ehre - vor allem miese Umsetzungen wie Driv3r zerstörten den einst guten Ruf. Mit Driver 76 versucht Ubisoft, denen die Driver-Lizenz mittlerweile gehört, einen Neuanfang - diesmal auf der PSP.

Artikel veröffentlicht am ,

Driver 76 (PSP)
Driver 76 (PSP)
Der Titel spielt im Jahr 1976, also zwei Jahre vor den Geschehnissen aus Driver Parallel Lines. Es geht um einen aufstrebenden Untergrund-Gangster, der zum Helden des Verbrechens werden will und sich dazu nach und nach hocharbeiten muss - die Parallelen zur GTA-Serie sind eben nicht nur spielerischer, sondern auch inhaltlicher Natur.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Verschiedene Standorte
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Driver 76
Driver 76
Die meisten Missionen sind Fahraufträge - es geht also darum, sich im Auto Verfolgungsjagden zu liefern, Eskorte zu spielen, diverse Extras einzusammeln und natürlich Überfälle zu organisieren. Nur von Zeit zu Zeit trägt man seine diversen Waffen auch mal zu Fuß durch die Stadt, diese Aufträge lassen sich dann allerdings nicht nur deutlich schwammiger steuern, es fehlt ihnen meist auch an Spannung und Dynamik. Für Abwechslung sorgen kleinere Minispiele, in denen sich etwa als Taxifahrer verdingt werden darf.

Akustisch und grafisch fängt Driver 76 die Siebziger-Jahre-Atmosphäre gekonnt ein, Detailgrad und Effekte wissen zu überzeugen, werden aber mit einigen Rucklern und teils extremen Ladezeiten erkauft. Gravierender fällt allerdings der eher geringe Spielumfang auf: Mehr als acht Stunden wird man für die Missionen kaum benötigen, zumal sich die Ki eher mäßig intelligent verhält. Auch der Mehrspieler-Modus wirkt eher lieblos aufgesetzt und kann mit seinen Rennduellen nur begrenzt fesseln.

Driver 76 ist für PlayStation Portable bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Mit Driver 76 ist den Entwicklern von Sumo Entertainment und Ubisoft ein solider GTA-Klon für die PSP gelungen, der durchaus ein paar Stunden gut unterhalten kann - einige der Fahrmissionen überzeugen durch viel Spannung und Abwechslung. An die Klasse des ersten Driver-Spiels kann das Ganze trotzdem nicht anknüpfen: Zu bieder und stereotyp ist das Gameplay, zu überraschungsarm die Story.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 216,50€
  3. 119,90€

HulluMulluh 14. Jun 2007

Nana, ich find den Kommentar sehr gut :)

Missingno. 14. Jun 2007

Präzise, sekunden- und millimetergenau Markierungen treffen? Man durfte doch sogar bis...

Wurschti 14. Jun 2007

Ich hab jetzt noch nicht ganz verstanden, von welchem Hersteller der Driver genau war...

sAm_vdP 13. Jun 2007

Mal TDR2000 http://www.mobygames.com/game/windows/carmageddon-tdr-2000 ausprobiert? Kommt...

Winamper 13. Jun 2007

Hab mich auch gefragt ob ich schon so lange im Genre bin...


Folgen Sie uns
       


Alienware Area-51m angesehen (CES 2019)

Das Area-51m von Dells Gaming-Marke Alienware ist ein stark ausgestattetes Spielenotebook. Das Design hat Dell überarbeitet und es geschafft, an noch mehr Stellen RGB-Beleuchtung einzubauen.

Alienware Area-51m angesehen (CES 2019) Video aufrufen
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

    •  /