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GeForce 8700M GT: Bisher schnellste Notebook-GPU

Neuer Grafikchip für mobile Spiele-Rechner. Nvidia hat den Marktstart seines neuen Grafikprozessors für Notebooks um zwei Wochen vorgezogen, um ATIs ersten R600-Chips für mobile Rechner zuvorzukommen. Der 8700M GT bietet nur höhere Takte, keine gesteigerte Anzahl an Pipelines.
/ Nico Ernst
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Ursprünglich hatte Nvidia die neue GPU für den 26. Juni 2007 geplant, nun dürfen die Notebook-Hersteller ihre Geräte bereits seit dem 12. Juni 2007 ausliefern. Der 8700M GT kommt damit nur vier Wochen nach den ersten Santa-Rosa-Notebooks, die beispielsweise bei Asus und MSI auch bereits mit dem 8600 GT zu haben sind – und auch Apple verbaut diese GPU in seinen neuen MacBooks.

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Gegenüber dem 8600 wurden beim 8700 nur die Takte für den Prozessor von 475 auf 625 MHz und für den Speicher von 700 auf 800 MHz gesteigert. Ihre Leistung ziehen die GPUs mit G80-Architektur vor allem aus dem intern verdoppelten Takt für die Shader-Einheiten, die beim 8700 folglich mit 1.250 MHz laufen. Die Zahl der Unified-Shaders bleibt aber gegenüber dem 8600 mit 32 von Nvidia jetzt auch "Stream Processors" genannten Einheiten gleich. Das gilt auch für die Speichermenge, bis zu 512 MByte GDDR3-Speicher kann die GPU über einen 128 Bit breiten Bus ansprechen.

So viel Speicher findet sich aber nicht in allen Notebooks, da vor allem der Aufwand für die Kühlung damit steigt. Apple beispielsweise verbaut bei seinen neuen MacBooks je nach Modell mit dem 8600M 128 bis 256 MByte. Zudem steht es den Herstellern frei, mit welchem Takt die GPUs betrieben werden. Der deutsche Anbieter Cyber-System etwa will mit seinem 17-Zoll-Notebook SR17 die volle Speichermenge und auch den vollen Takt zur Verfügung stellen. Damit, so Cyber-System, seien die Möglichkeiten der Kühlung aber erschöpft, um Übertakten der Grafiklösung rät man dringend ab. Nach Angaben von Nvidia will auch Toshiba den neuen Grafikprozessor anbieten, dazu kommen noch lokale Anbieter wie Eurocom, Biohazard, Falcon Northwest, Vigor Gaming und Voodoo PC.

Da der 8700M GT weiterhin in 80 Nanometern Strukturbreite gefertigt wird, dürfte er angesichts der Taktraten nicht nur der bisher schnellste, sondern auch stromhungrigste Grafikchip für Notebooks sein. Offenbar will Nvidia, wie schon bei der Ultra-Version der Desktop-Grafikkarten, AMD kontern, noch bevor deren Notebook-GPUs der Serien 2400 und 2600 mit 65 Nanometern Strukturbreite auf den Markt kommen. Das soll laut AMD im Juli 2007 geschehen.


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