Energieverschwendung bei Computern soll ein Ende haben
Heute verschwende ein typischer PC rund die Hälfte der Energie, die er aufnimmt, bei einem Server sei es immerhin ein Drittel, sagt Urs Holzle, Senior-Vize-Präsident bei Google. Dies will nun die "Climate Savers Computing Initiative" verändern: Die "Energy-Star-Richtlinien" der Environmental Protection Agency (EPA) fordern derzeit eine Energie-Effizienz von 80 Prozent, die Climate Savers Computing Initiative peilt 90 Prozent bis 2010 an. Bei Massenservern mit ein und zwei Höheneinheiten soll die Energieeffizienz von 85 auf 92 Prozent erhöht werden. Dazu konnten die Initiatoren Google und Intel zahlreiche IT-Unternehmen zusammentrommeln, darunter Dell, EDS, die Environmental Protection Agency, HP, IBM, Lenovo, Microsoft, Pacific Gas and Electric sowie den World Wildlife Fund (WWF), der auch den Namen an die Initiative lizenziert.
Angesetzt wird sowohl beim Angebot als auch der Nachfrage, denn die beteiligten Unternehmen sollen nicht nur energieeffiziente Systeme und Komponenten anbieten, sondern diese auch selbst einsetzen. So sollen bis 2010 Treibhausgase in einer Größenordnung eingespart werden, die dem Ausstoß von rund elf Millionen Autos oder 20 Kohle-Kraftwerken mit einer Leistung von 500 Megawatt entsprechen.
Unterstützer der Initiative verpflichten sich, energieeffiziente Produkte herzustellen, die die "Energy-Star-Richtlinien" der Environmental Protection Agency (EPA) unterschreiten. Zudem müssen sie selbst mehrheitlich entsprechende Systeme an Arbeitsplätzen und Rechenzentren einsetzen. Auf der Website climatesaverscomputing.org(öffnet im neuen Fenster) sollen sich auch Privatpersonen als Unterstützer anmelden können und Tipps zum Stromsparen mit PCs finden können. Dabei geht es dann in erster Linie um die Nutzung von Sleep- und Hibernate-Modi.
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