Eine Milliarde PCs im Jahr 2008, doppelt so viele 2015
Zum Auftakt der Forrester-Veranstaltung "IT Forum" in Edinburgh legte der Marktforschugs-Chef des Unternehmens, Simon Yates, seine Prognose für die IT-Branche vor. Demnach soll nach 27 Jahren Marktpräsenz des Personal Computers die Zahl der eingesetzten Geräte im Jahr 2008 erstmals eine Milliarde erreichen. Bis 2015 soll sich dieser Wert verdoppeln, was einem jährlichen Wachstum von 12,6 Prozent entspricht – von diesen Zuwachsraten können andere Branchen nur träumen.
Yates betonte aber, dass die PC-Hersteller weiter umdenken müssen, um diese Ziele zu erreichen. Das Wachstum kommt nicht mehr aus gut entwickelten Märkten wie Nordamerika oder Europa, sondern aus der dritten Welt oder Schwellenländern. Der Marktforscher nannte explizit Intels Programm World Ahead(öffnet im neuen Fenster) und die OLPC-Initiative als Chancen für die Branche. Diese Märkte, so Yates, "versteht noch niemand wirklich", die hohen Stückzahlen ließen sich zudem nur durch kostengünstigere Fertigung und damit niedrigere Gerätepreise erreichen.
Das soll nicht nur für die Bildungscomputer von Intel und OLPC gelten, auch in Ländern, wo PCs sich bereits verbreiten, sind billigere Rechner gefragt. Laut den Untersuchungen von Forrester sollen allein in Brasilien, Russland, China und Indien (BRIC-Länder) bis 2015 insgesamt 775 Millionen Rechner verkauft werden.