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Dell: Business-Kunden wollen weder DVI noch Virtualisierung

Zwar werden im Business-Bereich weiterhin matte Notebook-Displays bevorzugt, eine gleichmäßige Ausleuchtung oder neutrale Farben sind jedoch kaum wichtig, meinte Christoph Kaub. "LEDs kommen erst 2008", stellte er fest, bisher scheuen die Kunden noch die rund 50,- US-Dollar teureren Display-Beleuchtungen, obwohl diese auch langlebiger als die bisher üblichen CCFL-Leuchten sind. Apple, die seit kurzem auch 15-Zoll-Notebooks mit LED-Beleuchtung anbieten, kann sich das laut Kaub nur leisten "weil sie andere Preispunkte treffen".

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Selbst was heute für den privaten Anwender eine Selbstverständlichkeit ist, will der Business-Kunde nicht haben: Es gibt noch kein einziges Latitude-Notebook mit DVI-Anschluss, die betagte VGA-Buchse regiert hier noch. Dell will Kaub zufolge erst 2008 Business-Notebooks mit dem digitalen Stecker anbieten, weil viele Anwender den VGA-Port für die Präsentation beim Kunden mit einem älteren Projektor noch brauchen. Auch, dass DVI per Adapter-Stecker zu VGA wird, ist für den Produkt-Manager kein Argument: "Der Adapter ist das erste, was der Anwender verliert". Wer das Notebook am Schreibtisch mit einem externen Digital-Monitor benutzen will, braucht bei Dell also weiterhin eine Docking-Station - dort ist bei den meisten Modellen auch DVI vorhanden. Der Notebook-Parkplatz muss dabei keine Anschaffung für eine Generation der Mobilrechner bleiben, Dell will die Docking-Stations soweit möglich auch mit künftigen Latitudes kompatibel halten.

Auch eine von Intel mit der vierten Centrino-Generation als "Centrino Pro" beworbene Funktion unterstützt Dell noch nicht aktiv: Die Virtualisierung von Sicherheitsfunktionen auf dem Desktop ist vorerst kein Thema. Auch wenn Anbieter wie Lenovo Derartiges bereits anbieten, will Dell keine eigene Software entwickeln, die beispielsweise Viren in einer vom Host-Betriebssystem unangreifbaren Partition abfangen kann. Als Grund nannte Christoph Kaub die zueinander inkompatiblen Virtualisierungsfunktionen der Prozessorhersteller: "Das ist einfach noch zu proprietär", meint Dells Produkt-Manager. Erst, wenn es einen mit AMD- und Intel-CPUs funktionierenden einheitlichen Standard auf Hardware-Ebene gebe, würde sich die Entwicklung für Dell lohnen. Einen Zeitplan nannte Kaub dafür noch nicht, ein Hinweis ist aber, dass auch Intel erst 2008 mit neuen Notebook- und Desktop-Chipsätzen Festplattenzugriffe und andere I/O-Funktionen virtualisieren will, was dann einen echten Rundumschutz ermöglichen könnte.

 Dell: Business-Kunden wollen weder DVI noch Virtualisierung
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Der... 14. Jun 2007

Nice to have Wäre mir zu hoch und ich hab lieber maximal 14", aber YMMV Wozu brauchst Du...

MS-Admin 13. Jun 2007

Ich habe gerade ein neues Latitude 820 bekommen, das hat DVI und natürlich nutze ich das...

qp1d 13. Jun 2007

Es geht doch ausschließlich um Geschäfts-Klapprechner. Die von Kunden in erhöhter...

roger 13. Jun 2007

Wir setzen Notebooks für Mitarbeiter im Außeneinsatz ein. Zugegeben, keine Hunderte...

Muaddib 13. Jun 2007

Der 15,4 Zoll sollte dann aber bitte auch ein 4:3 Seitenverhältnis und eine SXGA...


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