Abo
  • Services:

Bericht: Intel-Grafikkarten mit "Larrabee" kommen Mitte 2008

Intel soll auf der Computex mit Grafikkarten-Herstellern verhandelt haben

Einer Meldung des taiwanischen Branchendienstes "DigiTimes" zufolge hat Intel auf der in der vergangenen Woche in Taipeh veranstalteten Messe Computex die Hersteller von Grafikkarten über die Pläne für den Chip "Larrabee" informiert. Aus dem rekonfigurierbaren Prozessor soll nun doch eine Grafikkarte werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach zahlreichen Gerüchten um das Projekt hatte Intel-Vize Pat Gelsinger Larrabee auf dem IDF in Peking im April 2007 kurz vorgestellt. Dass der Many-Core-Prozessor, laut Intel-Nomenklatur also ein Chip mit mehr als vier Kernen, aber für den Einsatz auf Grafikkarten gedacht ist, wollte Gelsinger nicht bestätigen.

Stellenmarkt
  1. Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH, Wiesbaden
  2. Centrum für internationale Migration und Entwicklung, Jakarta (Indonesien)

Dies ist nun nach einem Bericht von DigiTimes auf der Computex geschehen. Intel soll dort mit mehreren Grafikkarten-Herstellern gesprochen haben, eines der nicht genannten Unternehmen will sogar schon ohne endgültige Spezifikationen sicher Karten mit Larrabee anbieten. Die anderen warten laut DigiTimes noch ab, bis Intel Details zum Grafikprozessor verrät - im vierten Quartal 2007 soll es so weit sein. Die ersten Produkte sind der Meldung zufolge im zweiten Quartal 2008 zu erwarten.

Offenbar greift Intel mit Larrabee nicht nach dem High-End-Markt. Die Larrabee-Karten sollen zu Preisen um 300,- US-Dollar angeboten werden, will DigiTimes auf der Computex erfahren haben. Bei diesem Preispunkt beginnt die in puncto Marktvolumen attraktive Mittelklasse, auf die sich inzwischen auch AMD mit seinen R600-GPUs eingeschossen hat. Aktuelle High-End-Karten sind erst ab rund 500,- US-Dollar zu haben.

Intel selbst schweigt bisher auf den offiziellen Kanälen eisern zu den Einsatzgebieten von Larrabee und positionierte den Chip bisher nur als Allzweck-Rechner mit hoher Gleitkomma-Leistung. Fest steht nur, dass es sich um einen rekonfigurierbaren Prozessor mit mehreren Kernen handelt - ob Intel hier "Kerne" anders definiert als dies die GPU-Hersteller mit ihren Rendering-Pipelines tun, ist offen. Statt komplexer Shader-Sprachen wird Larrabee aber mit x86-Befehlen und denselben Speichermodellen wie CPUs ausgestattet.

Mit dem Erscheinen von Larrabee würde Intel den zweiten Einstieg in den Markt für externe Grafikbeschleuniger wagen. Bereits Anfang 1998 hatte man den "i740" angekündigt, einen 3D-Chip, der ursprünglich vom Lockheed-Martin-Ableger Real3D entwickelt worden war. Das Design war jedoch im Vergleich mit GPUs von ATI und Nvidia nicht konkurrenzfähig, so dass die Grafikbeschleuniger von Intel Ende 1999 aufgegeben wurden. Das Unternehmen Real3D wurde in der Folge von Lockheed-Martin abgewickelt, Intel übernahm die verbleibenden Anteile und Patente. Die Real3D-Kerne bildeten dann die Basis für die in den Chipsatz integrierten Grafikfunktionen von Intel, mit denen der Chiphersteller inzwischen 50 Prozent des gesamten Marktes für Grafiklösungen in PCs hält. In Zukunft sollen die Ergebnisse der Larrabee-Entwicklung als Grafikteil in die CPU integriert werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 9,99€
  3. ab je 2,49€ kaufen

HassHasser 11. Jun 2007

"Niveau von höherwertigen Betriebssystem wie Windows Vista zu kommen" Also dass müssen...

HJGHK 11. Jun 2007

Wenn man darauf x86 code ausführen kann dann besorg ich mit son teil als Co-Prozessor ;)

blablubb 11. Jun 2007

Sonstwo liest man überall nur von Intel Grafikkarten 2008. An Larrabee glaub ich da eher...


Folgen Sie uns
       


OLKB Planck - Test

Die Planck von OLKB ist eine ortholineare Tastatur mit nur 47 Tasten. Im Test stellen wir aber fest, dass wir trotzdem problemlos mit dem Gerät arbeiten können - nachdem wir uns in die Programmierung eingearbeitet haben.

OLKB Planck - Test Video aufrufen
Android 9 im Test: Intelligente Optimierungen, die funktionieren
Android 9 im Test
Intelligente Optimierungen, die funktionieren

Die Veröffentlichung von Googles Android 9 kam überraschend, ebenso schnell war die neue Version namens Pie auf den Pixel-Geräten. Wir haben uns die Aktualisierung auf ein Pixel 2 XL geholt und getestet: Einige der neuen Funktionen gefallen uns, andere laufen noch nicht so gut wie erwartet.
Von Tobias Költzsch

  1. Android 9 Pie-Version von Android Go kommt im Herbst 2018
  2. Android 9 Pixel XL hat immer noch Probleme mit Schnellladen

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

Galaxy Note 9 im Test: Samsung muss die Note-Serie wiederbeleben
Galaxy Note 9 im Test
Samsung muss die Note-Serie wiederbeleben

Samsung sieht bei der Galaxy-Note- und der Galaxy-S-Serie immer noch unterschiedliche Zielgruppen - mit dem Note 9 verschwimmen die Unterschiede zwischen den Serien für uns aber weiter. Im Test finden wir bis auf den Stift zu wenig entscheidende Abgrenzungsmerkmale zum Galaxy S9+.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Galaxy Home Samsung stellt smarten Bixby-Lautsprecher vor
  2. Galaxy Watch im Hands on Samsungs neue Smartwatch soll bis zu 7 Tage lang durchhalten
  3. Galaxy Note 9 im Hands On Neues Note kommt mit großem Akku und viel Speicherplatz

    •  /