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iTunes: Filme bald zum Kinostart?

Video on Demand soll angeblich 2,99 US-Dollar pro Film kosten. Apple arbeitet an einem Filmvermietungsportal. Derzeit spricht Steve Jobs mit den großen Hollywood-Studios mit dem Ziel, die neuen Blockbuster pünktlich zum Kinostart als iTunes-Download auf Zeit anzubieten. Damit verspricht sich Apple zusätzliche Anreize für den Kauf seiner Hardware: Das Interesse an iPod-Video, Apple TV und iPhone soll damit noch einmal steigen, so Jobs Kalkül.
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Bislang bietet iTunes nach eigenen Angaben neben Musik etwa 350 Fernseh-Shows verschiedener TV-Sender und 500 Filme von kleineren Studios wie Lions Gate Entertainment, Metro-Goldwyn-Mayer Studios und Walt Disney zum Herunterladen an. Allerdings gibt es das meiste Material nur in den USA, hier zu Lande hat Apple kaum Video-Inhalte im Angebot.

Bislang gibt es nur von Disney aktuelle Filme bei iTunes, Steve Jobs ist größter Einzelaktionär bei Disney. Dieses Angebot will Apple nun massiv erweitern und günstig anbieten: Neue Filme zum Mieten sollen für 2,99 US-Dollar zu haben sein, wie das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) berichtet.

Ein entsprechend attraktives Filmangebot zum Herunterladen soll helfen, den Verkauf von Apples Hardware anzukurbeln. Schon Apples iPod-Erfolg basierte unter anderem auf der Kombination von Hardware und Shop, dieses Prinzip will sich Apple erneut zu Nutze machen, um sein Apple-TV voranzubringen.

Die kleine Box erlaubt es, Inhalte aus dem iTunes-Store herunterzuladen und auf einem gewöhnlichen Fernseher anzuschauen. Bislang liegen die Verkaufszahlen von Apple TV hinter den Erwartungen zurück, wie die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) vermutet. Mit dem Launch eines VOD-Shops würde die Box zusätzlichen Mehrwert bieten, da die Nutzer Filme direkt auf den Fernseher bestellen können. Apple TV würde von dem neuen Portal daher sehr stark profitieren, zumindest in den USA, denn hier zu Lande hat Apple praktisch keine Inhalte für die Box im Angebot.

Auch für die Studios dürfte sich das Angebot rechnen: Im Vergleich zum klassischen DVD-Verkauf sind die Margen im VOD-Geschäft sehr viel höher: Für jedes 4-Dollar-Video, das per VOD abgerufen wird, erhalten die Filmstudios 2,50 US-Dollar, an jeder vermieteten DVD im Wert von 4,- US-Dollar verdienen sie dagegen nur 1,20 US-Dollar.


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