Xandros: Microsoft-Deal kein Schuldeingeständnis

Patentverletzungen wurden nicht mit Microsoft diskutiert

Nachdem viele bereits Novells Abkommen mit Microsoft als Schuldeingeständnis in Sachen Patentverletzungen ansahen, hat sich nun auch Xandros' Chef Andreas Typaldos zu dem Thema geäußert. Genauso wie Novell ist sein Unternehmen der Meinung, dass Linux Microsofts Patente nicht verletzt. Xandros hatte ein dem Novell-Deal ähnliches Abkommen unterzeichnet.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Als Reaktion auf die teils scharfe Kritik an der Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft hatte sich bereits Novell-CEO Ron Hovsepian in einem offenen Brief geäußert. Darin stellte er auch klar, dass Novell nicht der Ansicht ist, dass Linux Microsofts Rechte verletzt.

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Anfang Juni 2007 schloss Microsoft ein ähnliches Abkommen mit dem Linux-Distributor Xandros. Gegenüber NetworkWorld.com äußerte sich nun dessen Chef Andreas Typaldos über das Abkommen. Auch sein Unternehmen sei nicht der Meinung, dass Microsoft-Patente durch Linux verletzt werden, so Typaldos, darüber habe man mit Microsoft jedoch auch nicht gesprochen. Kunden hätten Angst vor Patentforderungen und wünschten sich eine Versicherung. Der Hauptbestandteil der Zusammenarbeit sei aber die Möglichkeit, Techniken von Microsoft zu lizenzieren, so Typaldos.

Die GPLv3 verbietet in ihrem aktuellen Entwurf allerdings Abkommen wie das zwischen Microsoft und Novell, die nach dem 28. März 2007 geschlossen wurden. Typaldos wollte den Lizenzentwurf gegenüber NetworkWorld nicht weiter kommentieren, da es noch nicht die fertige Fassung ist. Er versicherte aber, dass sein Unternehmen keine Vereinbarungen treffen würde, wenn es damit nicht umgehen könnte.

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