Parallels Desktop 3.0 für Mac erschienen
Die Software Parallels Desktop führt auf Intel-Macs andere Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine aus. Zu den unterstützten Gästen zählen neben Linux und Windows auch Solaris sowie OS/2. Mit der neuen Funktion SmartSelect können Nutzer eine Datei von Windows oder MacOS X aus mit einem beliebigen Programm eines der beiden Betriebssysteme öffnen. Die Dateitypenverknüpfungen werden dafür betriebssystemübergreifend festgelegt. Dies wird besonders interessant in Verbindung mit dem so genannten Coherence-Modus, mit dem sich Windows-Anwendungen wie eine native Mac-Anwendung starten und nutzen lassen. Mac-Installationsdateien werden dabei immer unter MacOS X geöffnet, auch wenn sie unter Windows heruntergeladen wurden.
Mit dem Parallels Explorer können Nutzer auf Daten im Windows-System zugreifen, ohne dieses zu starten. Neu ist zudem die Unterstützung für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik auf Basis von OpenGL 1.5 und DirectX 8.1. Spiele wie Quake, Half Life 2 und World of Warcraft sollen so innerhalb einer virtuellen Maschine funktionieren.
Mit Schnappschüssen kann der Zustand einer virtuellen Maschine eingefroren und später wieder fortgesetzt werden. Über eine Sicherheitsverwaltung lässt sich außerdem einstellen, wie viel MacOS X und Windows interagieren dürfen. Zu den aktualisierten Funktionen zählen etwa die USB- und die Boot-Camp-Unterstützung.
Parallels Desktop 3.0 ist ab sofort in englischer Sprache verfügbar und kostet 79,99 US-Dollar, ein Update gibt es für 49,99 US-Dollar. Die deutsche Version soll in den nächsten Wochen erscheinen. Zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) steht eine Testversion bereit, die 15 Tage lauffähig ist.
- Anzeige Hier geht es zur Parallels Desktop 16 Pro Edition bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



