Fünf Sicherheits-Patches für Windows

Erster Vorab-Patch-Day mit mehr Detail-Informationen

Für den Juni 2007 steht der allmonatliche Patch-Day in Kürze an. Erstmals liefert Microsoft in diesem Monat mehr Vorabinformationen zu den geplanten Patches. Bislang gab der Software-Riese nur an, wie viele Patches für eine Plattform erscheinen und welche maximale Gefährdungsstufe von den zu schließenden Sicherheitslücken ausgeht.

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Durch die detaillierteren Informationen ist bekannt, dass Microsoft am 12. Juni 2007 sechs Security Bulletins veröffentlichen wird. Vier davon schließen als kritisch eingestufte Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer sowie in Outlook Express und in Windows Mail. Angreifer können diese Sicherheitslecks zum Ausführen beliebigen Programmcodes ausnutzen.

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Ein weiteres Security Bulletin schließt eine oder mehrere Sicherheitslücken in Office und Visio, die Angreifer ebenfalls zum Ausführen von Programmcode missbrauchen können. Ein weiteres als moderat eingestuftes Security Bulletin schließt ein oder mehrere Sicherheitslöcher in Windows, womit sich Daten ausspionieren lassen.

Die neue Regelung zu den Vorabinformationen eines Patch-Days sieht deutlich mehr Details vor. Damit sollen sich etwa Systemadministratoren besser darauf einstellen können, welche Microsoft-Applikationen am Patch-Day besonders zügig aktualisiert werden müssen.

Fortan gibt Microsoft am Vorab-Patch-Day die Kerninformationen jedes einzelnen Security Bulletins bekannt. Dazu zählen die möglichen Folgen eines Angriffs sowie die betroffenen Applikationen. Bisher war Microsoft hier deutlich verschlossener und verriet lediglich die Menge der geplanten Security Bulletins für eine bestimmte Softwareplattform sowie die maximale Gefährdungsstufe der betreffenden Sicherheitslücken.

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Außerdem waren diese Informationen nach den betroffenen Applikationen gruppiert, jetzt werden die Informationen für jedes einzelne Security Bulletin genannt. Nach wie vor gibt Microsoft nicht bekannt, wie viele Sicherheitslecks ein einzelnes Security Bulletin schließt. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Patch gleich mehrere Sicherheitslücken auf einen Schlag schließt.

Microsoft will ferner die Übersichtlichkeit der Security Bulletins verbessern, indem die wesentlichen Informationen sehr weit oben auf der Seite erscheinen. Eine Tabelle listet künftig alle von den Sicherheitslücken betroffenen Applikationen und liefert Direkt-Links zum Download der entsprechenden Patches. Insgesamt ist der Inhalt eines Security Bulletins nun besser strukturiert, verspricht Microsoft.

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HerrRossi 09. Jun 2007

Linux wird immer besser, und Windows immer schlechter. Nach XP kommt bei mir ne Linux...

Kugelfisch 09. Jun 2007

Lass ihn sein. Sieh dir stattdessen doch einmal die Trollwiese an und erfreue dich dort...

..... 08. Jun 2007

bitte denk noch an den registry-scheiß, und das sich programme ohne rückstände löschen...

;-) 08. Jun 2007

Und es werden wiederum 2 geöffnet ... ... also wieder etwa 450 ???



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