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Erste Testversion von Ubuntu 7.10

Gutsy Gibbon erscheint im Oktober 2007. Die erste Alpha-Version von Ubuntu "Gutsy Gibbon" ist fertig. Diese gibt schon einmal eine Vorschau auf die nächste Version der Ubuntu-Distribution, eignet sich aber noch nicht für den produktiven Einsatz. Neu sind beispielsweise die Kernel- und die Gnome-Version.
/ Julius Stiebert
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Tribe 1, wie die erste Alpha heißt, nutzt als Basis eine Vorabversion des Linux-Kernels 2.6.22 und bringt die Oberfläche Gnome 2.19.2 mit - ebenfalls eine Vorabversion. Der Kernel unterstützt nun dynamische Ticks, wodurch der Computer öfter in den Energiesparmodus fallen soll, was besonders Notebook-Nutzern zu Gute kommt. Ein neues Modul für Flash-Speicher kann beim Beschreiben beispielsweise kaputte Blöcke umgehen, was den Umgang mit solchen Speichergeräten verbessern soll.

Neben etlichen Treiber-Aktualisierungen wurden auch alle seit der Veröffentlichung von Feisty Fawn an Debian gemachten Änderungen übernommen. Zudem gab es weitere Verbesserungen am Fehlermeldungs-Framework Apport und an der Software zum Nachinstallieren von Multimedia-Codecs. Der X-Server X.org enthält nun bereits den Kern der Version 7.3, womit unter anderem Hotplug von Ein- und Ausgabegeräten möglich ist.

Sowohl Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) als auch Kubuntu(öffnet im neuen Fenster) (mit KDE-Oberfläche), Edubuntu(öffnet im neuen Fenster) (für Schulen) und Xubuntu(öffnet im neuen Fenster) (mit Xfce-Desktop) stehen ab sofort als Tribe 1 zum Download bereit. Die fertige Version ist für Oktober 2007 geplant.


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