Qt nun auch für Java

Das Qt-Toolkit war ursprünglich nur für C++-Entwickler erhältlich und wird beispielsweise vom KDE-Team für seine grafische Oberfläche verwendet. Mit Jambi können nun aber auch Java-Programmierer das Framework nutzen, wobei Jambi mit der Java Standard sowie mit der Enterprise Edition 5.0 funktioniert. Neben Java- sollen auch C++-Entwickler von Jambi profitieren, da in beiden Sprachen geschriebener Code nun innerhalb eines Projektes nebeneinander existieren kann.
Die mit Qt und Java geschriebenen Anwendungen passen sich auf allen Plattformen dem nativen Aussehen an. Das API ist laut Trolltech einfach zu erlernen, Werkzeuge zur Gestaltung von Benutzeroberflächen und Internationalisierung liegen der Software bei. Außerdem lässt sich Jambi auch in IDEs integrieren, nahtlos soll dies etwa bei Eclipse(öffnet im neuen Fenster) funktionieren. Auch die Zusammenarbeit mit Bibliotheken wie OpenGL ist laut Trolltech möglich.
Wie bei Trolltech üblich gibt es Qt Jambi unter zwei Lizenzen. Die für den kommerziellen Einsatz notwendige Version lässt sich 30 Tage lang kostenlos testen(öffnet im neuen Fenster) , für Open-Source-Entwickler gibt es eine unter der GNU General Public License (GPL) lizenzierte Fassung(öffnet im neuen Fenster) .
Die Preise(öffnet im neuen Fenster) für die kommerzielle Variante richten sich nach der Anzahl der zu unterstützenden Plattformen: Für eine Plattform werden pro Entwickler 1.420,- Euro, für zwei Plattformen 2.130,- Euro fällig, für alle drei – also Linux, Windows und MacOS X – verlangt Trolltech 2.840,- Euro pro Entwickler. Zusätzlich gibt es Support-Angebote.



